Schwerer Baustellenunfall in Luxemburg-Dommeldange: Arbeiter lebensgefährlich verletzt

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Foto: CGDIS Luxembourg

LUXEMBURG/STADT – Am Vormittag des 30. März 2026 ereignete sich in Luxemburg-Dommeldange ein folgenschwerer Betriebsunfall.

Gegen 09.40 Uhr ging die Meldung bei den Rettungsdiensten ein. Auf einer Baustelle in der Rue de la Station wurde ein Arbeiter bei Bohrarbeiten schwer am Kopf getroffen.

Ein massives Metallstück einer Tiefbohrmaschine hatte sich gelöst. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert. Sein Zustand wird nach medizinischen Berichten als lebensgefährlich eingestuft.

Behörden leiten umfassende Untersuchungen zur Unfallursache ein

Unmittelbar nach dem Vorfall wurde das Gewerbe- und Grubenaufsichtsamt alarmiert. Die Experten sicherten gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle ab. Das Hauptaugenmerk liegt nun auf der technischen Überprüfung des Bohrgeräts. Es gilt zu klären, ob ein technischer Defekt oder ein Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften vorlag. Die Rue de la Station blieb während der ersten Begutachtung für Unbefugte gesperrt.

Rechtliche Schritte durch die Staatsanwaltschaft angeordnet

Die Luxemburger Staatsanwaltschaft hat sich bereits in den Fall eingeschaltet. Sie ordnete die Erstellung eines offiziellen Unfallprotokolls an. Die weiteren Ermittlungen werden zeigen, inwieweit Verantwortlichkeiten für den Vorfall geltend gemacht werden müssen. Die betroffene Baufirma kooperiert nach ersten Angaben mit den Behörden. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand des Arbeiters werden derzeit mit Rücksicht auf die Privatsphäre zurückgehalten.

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