Trier: Mann wegen versuchten Totschlags an Ex-Partnerin vor Gericht

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Bild_ Jan-Philipp Strobel/dpa/Symbolbild

Trier. Vor dem Landgericht Trier muss sich ab Ende März ein 44-jähriger Mann wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und weiterer Delikte verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Oktober 2025 versucht zu haben, seine damalige Lebensgefährtin zu töten.

Der Prozess vor dem Schwurgericht beginnt am 26. März 2026 um 10 Uhr. Weitere Verhandlungstermine sind für den 14. April und 27. April angesetzt.

Staatsanwaltschaft schildert massive Gewalttat

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll es nach dem vorherigen Konsum von Betäubungsmitteln durch den Angeklagten zu einem Streit mit der Frau gekommen sein. Dem 44-Jährigen wird vorgeworfen, verhindert zu haben, dass die Geschädigte die Wohnung verlassen konnte.

Anschließend soll er ihr in die Rippen geschlagen und sie danach mit einer Hand gewürgt haben. Gleichzeitig habe er ihr mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Nach dem derzeitigen Anklagevorwurf ließ der Mann erst von der Frau ab, als die von Nachbarn alarmierten Polizeikräfte an der Wohnung klingelten.

Frau erlitt schwere Verletzungen

Die damalige Lebensgefährtin soll bei dem Vorfall unter anderem eine Nasenfraktur sowie Rippenbrüche erlitten haben.

Darüber hinaus wirft die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten vor, die Frau bereits zwei Wochen vor der angeklagten Tat verletzt zu haben. Damals soll er ihren Kopf gegen eine Wand geschlagen haben.

Angeklagter sitzt in Untersuchungshaft

Der 44-Jährige ist nach Gerichtsangaben erheblich vorbestraft, darunter auch einschlägig wegen Körperverletzungsdelikten. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Über die Vorwürfe wird nun das 1. Schwurgericht des Landgerichts Trier unter Vorsitz von Dr. Theresa Hardt verhandeln.

Wichtig: Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.

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