Garbes geht in den Ruhestand – Trierer Bürgermeisterin verabschiedet sich offiziell

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OB Wolfram Leibe bedankt sich bei seiner bisherigen Stellvertreterin Elvira Garbes, bevor er ihr die Ruhestandsurkunde überreichtOB Wolfram Leibe bedankt sich bei seiner bisherigen Stellvertreterin Elvira Garbes, bevor er ihr die Ruhestandsurkunde überreicht; Foto: Presseamt Trier

Feier im Theaterfoyer – OB Leibe überreicht Ruhestandsurkunde

Trier. Personalwechsel an der Stadtspitze: Die Trierer Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Elvira Garbes hat sich an ihrem letzten Arbeitstag offiziell aus dem Dienst verabschiedet. Im Theaterfoyer der Stadt fand eine Abschiedsveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Verwaltung, Politik, Sozialverbänden und Wirtschaft statt.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe würdigte in seiner Ansprache die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und verwies darauf, dass Garbes als Sozialdezernentin für einen erheblichen Teil des städtischen Haushalts verantwortlich gewesen sei. Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Stadtvorstands – Thilo Becker, Markus Nöhl und Ralf Britten – überreichte er ihr die Ruhestandsurkunde.

Rückblick auf acht Jahre im Amt

Garbes war vor rund acht Jahren auf Vorschlag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ins Amt gewählt worden. Für die Fraktion erklärte deren Vorsitzende Nicole Helbig, dass die Bürgermeisterin eine spürbare Lücke hinterlasse. Zugleich signalisierte sie der designierten Nachfolgerin Britta Weizenegger (CDU) eine konstruktive Zusammenarbeit.

Als weiterer Redner sprach Landesbildungsminister Sven Teuber, der Garbes aus seiner Zeit im Trierer Stadtrat kennt. Er verwies auf Entwicklungen im Jugend- und Sozialbereich während ihrer Amtszeit und bezeichnete die Zusammenarbeit als konstruktiv.

Auch aus dem direkten Arbeitsumfeld kamen persönliche Worte. Nadine Rosenkränzer verabschiedete sich im Namen des Teams aus dem Dezernatsbüro und hob insbesondere Garbes’ ruhigen Umgang mit schwierigen Situationen hervor.

Krisen prägten die Amtszeit

In ihrer kurzen Abschlussrede blickte Garbes auf zentrale Herausforderungen ihrer Amtszeit zurück. Dazu zählten unter anderem:

  • die Flutkatastrophe im Juli 2021 in Ehrang

  • die Aufnahme zahlreicher Geflüchteter nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine

  • strukturelle Aufgaben im Jugend- und Sozialbereich

Garbes dankte dem Stadtrat, den Mitarbeitenden der Verwaltung sowie den freien Trägern für die Zusammenarbeit. Auch ihre Familie in Köln erwähnte sie, da diese in den vergangenen Jahren häufig auf gemeinsame Zeit verzichten musste.

Wechsel an der Stadtspitze

Mit dem Ausscheiden von Elvira Garbes endet eine Amtszeit, die maßgeblich vom Sozial- und Jugenddezernat geprägt war. Ihre Nachfolge tritt Britta Weizenegger (CDU) an.

Wie sich die inhaltlichen Schwerpunkte im Dezernat künftig entwickeln werden, bleibt abzuwarten.

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