Umweltminister fordern Rechtssicherheit im Umgang mit Wölfen

4
Foto: dpa

SAARBRÜCKEN – Die Umweltminister von Hessen und Mecklenburg-Vorpommern fordern einen rechtssicheren und praxisnahen Umgang mit den in Deutschland lebenden Wölfen.

«Wir brauchen ein aktives Bestandsmanagement, das den Schutz unserer Weidetierhaltung zuverlässig gewährleistet», sagte der hessische Minister Ingmar Jung zum Abschluss der Umweltministerkonferenz in Saarbrücken. Nur wenn Eingriffe klar geregelt und praktikabel seien, könne die Akzeptanz vor Ort gesichert werden.

Bundesnaturschutz- und Bundesjagdgesetz müssten unter Einbindung der Länder schnellstmöglich angepasst werden, forderte der CDU-Politiker. Auch sein Amtskollege Till Backhaus (SPD) fordert den Bund zügig zum Handeln auf: «Nach der Feststellung des günstigen Erhaltungszustands erwarten wir jetzt zügig rechtssichere und handhabbare Regelungen des Bundes, damit auffällige Tiere konsequent entnommen werden können.» Die Weidetierhalter brauchten dringend Verlässlichkeit.

219 Wolfsrudel in Deutschland registriert

In Deutschland sind derzeit 219 Wolfsrudel registriert. Backhaus sprach von 285 Territorien. In Rheinland-Pfalz sind momentan vier erfasste Wolfsrudel ansässig.

Das Monitoring der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes hatte zuletzt von 276 Wolfsterritorien berichtet und sich dabei auf Daten bis Ende April berufen. Die meisten Territorien gab es demnach in Niedersachsen und Brandenburg, gefolgt von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

«Er ist wieder da, er hat auch seine Berechtigung», sagte Backhaus zur Ansiedlung der Wölfe in Deutschland. Aber die Tiere müssten sich auch an Regeln halten. «Das gilt für jeden, das gilt auch für den Wolf.»

Vorheriger ArtikelMorddrohungen gegen Bürgermeister von Landau: Polizei ermittelt
Nächster ArtikelGroße Resonanz auf 3. Bürgerdialog der Polizei und Stadt Wittlich

4 Kommentare

  1. Bürger fordern Rechtssicherheit mit illegalen Einwanderern und deren zügige Ausweisung.
    „«Wir brauchen ein aktives Einwanderungsmanagement, das den Schutz unseres Sozialstaates und seiner Errungenschaften zuverlässig gewährleistet»
    „«Nach der Feststellung des untragbaren gegenwärtigen Istzustands erwarten wir jetzt zügig rechtssichere und handhabbare Regelungen des Bundes, damit auffällige illegale Einwanderer (u.a. Langzeitarbeitslose, Kriminelle, Islamisten, Sozialabzocker aus Südosteuropa) konsequent inhaftiert und abgeschoben werden können.»

  2. Die einzige „Rechtssicherheit“ die eine echte Wirkung zeigen würde wäre, alle Wölfe zum Abschuss freizugeben werden. Wir sind hier in Deutschland fast jahrhundertelang ohne diese Viecher gut ausgekommen, bis ein gewisses Klientel an Tierschutz/Umwelt/Klima-Weltverbesserern sich seuchenartig ausgebreitet haben.
    So, „Lokalo“, jetzt wieder schnell zum Zensier-Stift greifen.

Schreibe einen Kommentar zu Peter Antwort abbrechen

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.