Hunderte Schusswaffen in Kordel: Prozess gegen Reichsbürger verschoben

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Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa / Illustration

TRIER. Wie der Volksfreund berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Trier fünf Jahre lang gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger ermittelt, der 875 Schusswaffen sowie tonnenweise Munition und Sprengstoff gelagert hatte. Der vormalige Waffenhändler soll dafür keine Erlaubnis besessen haben.

Der Mann ist wegen unerlaubten Waffenbesitzes und des unerlaubten Betriebs eines Lagers von explosionsgefährlichen Stoffen angeklagt. Wegen einer Erkrankung seines Anwalts wurde der Prozessbeginn von März auf Juni verschoben.

++ LOKALO EXKLUSIV – In den Bunkeranlagen des Waffenhändlers aus Kordel (Videos + Bilder) ++

Nach jahrelangem Hin und Her entzog das Oberverwaltungsgericht Koblenz dem Angeklagten im Jahre 2018 die Genehmigung, mit Waffen zu handeln, weil er zur sog. „Reichsbürgerszene“ gehöre. Im März 2019 stellte ein Großaufgebot von Polizei und Waffenbehörden auf dem Grundstück des damals 59-Jährigen in Kordel rund 800 Schusswaffen sowie Sprengstoff sicher – der größte Waffenfund, den es in der Region je gegeben hat! (Quelle: Trierischer Volksfreund)

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