Trier: Hospizarbeit im Fokus – Filmteam Fell zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll Begleitung in schweren Zeiten ist

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TRIER. Die Hospizarbeit ist eines der sensibelsten und emotional forderndsten Themen, das unsere Gesellschaft betrifft – und doch bleibt es oft im Schatten. Das Filmteam Fell hat sich dieser Herausforderung auf beeindruckende Weise gestellt, um anlässlich des Hospiztages in Trier einen Film zu produzieren, der unter die Haut geht und die Herausforderungen und Wichtigkeit der Hospizarbeit eindrucksvoll beleuchtet.  Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, die sich in einer gemeinsamen Projektgruppe organisiert haben und das sozial engagierte Filmteam aus Fell gebeten haben, dieses besondere Thema filmisch umzusetzen.

Der Film stellt fünf Menschen vor, die direkt mit der Hospizarbeit verbunden sind – darunter Hospizmitarbeiter, Trauerbegleiter aber auch Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern. Ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Frage „Was bedeutet für dich unendlich leben?“ standen im Mittelpunkt des Films.

Emotionale Herausforderung für das Filmteam

Eine Herausforderung für das Filmteam bestand darin, diese sehr emotionalen Antworten auf authentische und sensible Weise mit Bildern zu unterlegen. Anstatt klassische Interviews zu führen, wurde dabei viel Wert auf symbolische Bildsprache gelegt, um die Aussagen der Protagonisten visuell zu untermalen. Gedreht wurde an emotional aufgeladenen, stimmigen Orten wie der Mariensäule an der Mosel und dem Besucherbergwerk in Fell, um die emotionale Botschaft noch eindringlicher zu vermitteln.

Das Filmteam Fell bei Dreharbeiten an der Mariensäule

Das Projekt war für die Filmemacher nicht nur eine technische, sondern auch eine emotionale Herausforderung. Sie mussten sich intensiv mit dem Thema der Sterbebegleitung und Trauerarbeit auseinandersetzen und dabei stets darauf achten, dass die Bilder und die Aussagen der Teilnehmer harmonisch zusammenpassen. Diese sensible Herangehensweise an solch ein schwieriges Thema war für das Filmteam ebenso herausfordernd wie bereichernd.

Premiere auf dem Trierer Hospiztag

Der Film wurde am Hospiztag in der Trierer Kunstakademie erstmalig vorgeführt und hinterließ sowohl bei den Filmemachern als auch bei den Protagonisten und Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Das Filmteam Fell, das ehrenamtlich arbeitet und sich bereits in der Vergangenheit durch soziale Projekte und Engagement ausgezeichnet hat, zeigt mit diesem Film einmal mehr, wie wichtig es ist, sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Dieser Film ist mehr als nur ein Werk – er ist vielmehr ein wertvoller Beitrag zum Verständnis der Hospizarbeit, der uns daran erinnert, dass der Tod Teil des Lebens ist und wie wichtig es ist, in den dunkelsten Momenten füreinander da zu sein und sich gegenseitig in den schwersten Zeiten des Lebens zu unterstützen.

 

Weitere Eindrücke und Bilder vom Dreh gibt es auch auf der Facebook-Seite des Filmteam-Fell

 

 

 

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