Höheres Einkommen gefordert: Beschäftigte von Polizei und Justiz demonstrieren

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Ein Justizbeamter steht in einem Gerichtssaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Beschäftigte der Polizei und Justiz haben am Montag in Saarbrücken vor dem Justizministerium für höhere Einkommen demonstriert.

«Die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst des Saarlandes brauchen nach den Preissprüngen der letzten 14 Monate einen Inflationsausgleich», sagte Ewald Linn, Landesvorsitzender des Beamtenbundes dbb Saar, laut Mitteilung.

Der Beamtenbund hatte zuvor zu einem ganztägigen Warnstreik am Montag aufgerufen. Zu der Kundgebung vor dem Justizministerium waren laut dbb Saar rund 250 Menschen gekommen.

Auch in anderen Bundesländern hatten Gewerkschaften vor der nächsten Verhandlungsrunde im Dezember zu Warnstreiks aufgerufen. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten. Die Tariflaufzeit soll zwölf Monate betragen.

4 Kommentare

  1. “ Wer soll das bezahlen wer hat so viel Geld ….wer hat so viel Pinke Pinke, wer hat das bestellt (gewählt) ……“

    Die Nennung des Nach/Künstlernamens des Sängers dieses einst sehr beliebten Liedes ist riskant, könnte als Rassismus interpretiert werden.

  2. Arbeitnehmer fordern die 4-Tage-Woche bei gleichem Lohn. Teenager wollen gar nicht mehr arbeiten. Migranten und Erwerbslose erhalten Bürgergeld. Die Beamten machen sich die Taschen voll.
    Rom scheiterte an seiner Dekadenz und in Deutschland werden schon bald wieder alle Trabant fahren und in langen Schlangen vor den volkseigenen Discountern stehen.
    Mein Gott, ist dieses Land am verblöden. Das ist schon unheimlich.

  3. Zitat: “ Mein Gott, ist dieses Land am verblöden. Das ist schon unheimlich. “

    Ja alles wie gehabt, die Verblödung ist und war aber schon immer da.

    Bereits Aristoteles, der große Philosoph im alten Griechenland, hatte das Problem erkannt und in seiner Schrift „Politik“ erklärt. Da es für die Demokratie wesentlich ist dass völlige Gleichberechtigung herrscht,und es hierbei allein auf die Zahl, die Quantität, und nicht mehr auf die QUALITAT ankommt, ist die Folge klar. Die Beschränkten,Uninformierten und Unwissenden bringen mehr Stimmen zusammen als die Kritischen und Erfahrenen.

    Heutzutage kommt noch die Manipulation durch die Massenmedien hinzu. Das Ergebnis wird durch die Fachkompetenz vieler Politiker repräsentiert. Ein generelles Problem in allen sogenannten „Demokratien“.

    Wenn jemand einen Gabelstabler auf seinem Grundstück fahren will, braucht er eine Prüfung. Für Wähler gibt es leider keine Prüfung, das damit einhergehende Resultat offenbart sich immer deutlicher.

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