Polizei Trier: Fehler bei Android-Update – “Hosentaschen-Notrufe” binden wichtige Kapazitäten

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Bild: Polizei

TRIER. Bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Trier gehen in jüngster Vergangenheit vermehrt sogenannte „Hosentaschen-Notrufe“ ein: Das Smartphone wählt eigenständig den Notruf und belegt damit eine Notruf-Leitung.

Erkenntnissen zufolge sind die meisten dieser „Hosentaschen-Notrufe“ auf eine Fehlfunktion von einem Android-Update zurückzuführen. Hierbei wird der Notruf gewählt, sobald die Anschalttaste fünf Mal oder häufiger getätigt wird. Das sollte ursprünglich dem Nutzer erleichtern, im Notfall schnell zu handeln.

Doch auch bei Nutzern anderer Betriebssysteme kann es vorkommen, dass beispielsweise durch unbedachte Berührung des Displays versehentlich ein Notruf abgesetzt wird.

Jeder eingehende Notruf wird von den Beamten angenommen und priorisiert bearbeitet. Erst durch ein ggf. längeres Gespräch kann ein Notfall ausgeschlossen werden. Die Fehlanrufe binden nicht nur die Zeit der Beamten, sondern belegen auch die Notrufleitungen.

Android habe inzwischen mit dem neuen Update die Fehlfunktion behoben und rät allen Nutzer dieses zu installieren, um die „Hosentaschen-Notrufe“ zu reduzieren. (Quelle: Polizeipräsidium Trier)

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