Hausärzteverband schlägt Alarm: Versorgung auf dem Land immer schwieriger

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Foto: picture alliance/Stephan Jansen/dpa/Illustration

MAINZ. Die Berichte über lange Wartezeiten in Arztpraxen und bei Bereitschaftsdiensten zwischen Weihnachten und Neujahr sind nach Ansicht des Hausärzteverband ein deutliches Warnsignal. «Dieser Engpass war wie ein Brennglas, das deutlich zeigt, was auf die Bevölkerung zukommt, wenn in den nächsten Jahren die Zahl der Hausärzte wegbricht», sagte die rheinland-pfälzische Verbandsvorsitzende Barbara Römer der Deutschen Presse-Agentur. «Ich hoffe, dass diese Eskalation zwischen den Jahren jetzt ein Weckruf ist für die Politik, für die Krankenkassen und für die Standesvertretungen wie Kassenärztliche Vereinigung und Ärztekammer.»

Die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz merkten bereits seit ein paar Jahren sehr deutlich, dass immer mehr Hausärzte in Ruhestand gingen, sagte Römer. Es werde gerade im ländlichen Raum zusehends schwierig, noch eine angemessene Versorgung zu stemmen. «Wir haben einen enormen Nachbesetzungsbedarf in Rheinland-Pfalz: Bis 2026 werden etwa 61 Prozent der Hausarztstellen neu besetzt werden müssen, weil nun die Babyboomer allmählich in den Ruhestand gehen», warnte sie. (Quelle: dpa)

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  1. Kein Wunder, unter der Gesundheitsführung und unserer Regierung. Wenn es so weiter geht, hat keiner mehr Lust, das geht schon seit Jahren so. Es gibt viele Mediziner, die auf anderen Gebieten inzwischen tätig sind.

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