BERLIN. Nachdem es in der Silvesternacht besonders in Berlin, aber auch andernorts in Deutschland, zu Angriffen auf Polizei und Rettungskräfte mit Böllern und Silvesterraketen gekommen ist, wird in Deutschland wieder verstärkt über Migration und Integration diskutiert. Viele der Tatverdächtigen sind Ausländer, in Berlin befanden sich unter 145 Verdächtigen 27 Afghanen und 21 Syrer. Bei dem Problem gehe es „eher um ungeregelte Migration, gescheiterte Integration und fehlenden Respekt vor dem Staat statt um Feuerwerk“, befand etwa der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion in Bundestag, Jens Spahn, laut dem Portal t-online.de. Jetzt schaltet sich auch der deutsche Lehrerverband in die Debatte ein.
So fordert Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Verbandes, Migrantenquoten für Schulen und Klassen. Deutschland habe ein Integrationsproblem, das sich auch an den Schulen abspiele, sagte Meininger laut einem Bericht des Portals des Nachrichtensenders n-tv gegenüber der Bild-Zeitung. Ab einem Migrantenanteil von 35 Prozent unter den Schülern sänken „die Leistungen überproportional“ ab, erklärte Meidinger.
Der Verbandspräsident sprach von fehlender „Werteerziehung“ und kritisierte, dass an Brennpunktschulen mit bis zu 95 Prozent nicht-deutschen Schülern die Integration nicht gelingen könne. Zudem monierte er Versäumnisse der Politik. Die Ampel komme bei vereinbarten Investitionen nicht voran. (Quelle: t-online.de, n-tv.de)
















