Von Flutkatastrophe bis Waldbränden: Lewentz will Katastrophenschutz in RLP neu aufstellen

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Roger Lewentz bei einem Gesprächstermin in St. Goarshausen. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

MAINZ. Der rheinland-pfälzische Bevölkerungs- und Katastrophenschutz soll neu ausgerichtet werden. Die Pläne dafür stellt Innenminister Roger Lewentz (SPD) an diesem Mittwoch (14.30 Uhr) in Mainz vor. Die Flutkatastrophe mit mindestens 135 Toten habe das Land so schwer getroffen wie keine Naturkatastrophe zuvor, heißt es im Ministerium. Aber auch dürrebedingte Wald- und Vegetationsbrände sowie Rekord-Niedrigwasserstände wie in diesem Sommer zwängen die Gesellschaft zum Umdenken. Zu den Auswirkungen des Klimawandels kommt noch ein veränderter Blick auf die zivile Verteidigung – als Folge des russischen Angriffs in der Ukraine.

In die Pläne der Landesregierung zur Neuausrichtung sei das Wissen von Fachleuten innerhalb und außerhalb von Rheinland-Pfalz miteingeflossen, teilte das Innenministerium mit. Insbesondere der ehemalige Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, habe zahlreiche Anstöße gegeben. Dieser hatte unter anderem die Einrichtung eines Landesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge angeregt. Zudem muss nach seiner Auffassung jeder Landkreis und jede Kommune jederzeit einsatzfähige Krisenstäbe aufstellen.

Die Enquete-Kommission des Landtags zu diesem Thema will im Herbst erste Empfehlungen vorlegen. Die 17 Mitglieder starke Enquete-Kommission «Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge» wurde nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 eingesetzt. (dpa)

5 Kommentare

  1. Fragt sich nur, was der gute Mann in der Vergangenheit gemacht hat? Da ein ehemaliger THW- Mitarbeiter schon in den Medien erzählt hat, was früher geplant war(Auffangbecken), und dann war wichtiger ein Nürburgring ins Leben zu rufen.

  2. Neben dem ungepflegten Südpfälzer Elektriker, der seit Jahren im Knast sitzen müsste, ist dessen Entourage mit der 3er, dem Lewentz und Konsorten keinen Deut besser, fährt aber munter fort und sackt die Kohle und später die Pension ein.
    Versager, die immer weiter machen dürften.
    Gott schütze Rheinland-Pfalz! (B. Vogel einst….)

  3. Angesichts einer bisher nur halbherzig, bis gar nicht erfolgten Hilfe und Unterstützung
    der Ahrtalbevölkerung möchte ich den obigen Artikel mit einem
    Zitat des Iren und Trägers des Literaturnobelpreises, George Bernard Shaw
    kommentieren, der gerade in der Gegenwart eine traurige Bedeutung hat.

    “ Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer…“

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