Ukrainische Geflüchtete: Jetzt ist das Jobcenter zuständig

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Foto: dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Auch im Saarland sind für ukrainische Geflüchtete nun nicht mehr die Sozialämter, sondern die Jobcenter zuständig. Dieser so genannte Rechtskreiswechsel betreffe bisher rund 7600 registrierten Geflüchteten aus der Ukraine, von denen knapp 3400 Personen bereits über formale ausländerrechtliche Aufenthaltstitel verfügten, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Saarbrücken mit.

Konkret bedeutet die Änderung, dass Geflüchtete nun nicht mehr finanzielle Unterstützung über das Asylbewerberleistungsgesetz vom Sozialamt, sondern staatliche Grundsicherung vom Jobcenter bekommen. Damit erhielten registrierte Geflüchtete aus der Ukraine nun Hilfen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts und Integrationshilfen «aus einer Hand», sagte Arbeitsstaatssekretärin Bettina Altesleben (SPD). Der Zugang zum Arbeitsmarkt werde so deutlich erleichtert, denn es müssten nicht mehr verschiedene Behörden tätig werden. (dpa)

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