Landwirtschaftsministerin besorgt über Schweinepest-Ausbruch

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Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Die saarländische Landwirtschaftsministerin Petra Berg (SPD) hat sich besorgt über den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Baden-Württemberg gezeigt. “Der große Sprung der Afrikanischen Schweinepest von Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern in den Südwesten Deutschlands ist beunruhigend”, sagte sie am Freitag in Saarbrücken.

“Die Gefahr, die von dieser Tierseuche ausgeht, müssen wir unbedingt ernst nehmen.” Sie forderte die Schweinehalter auf, die Hygieneregeln strikt einzuhalten.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Wildschweine und Hausschweine betrifft. Sie verläuft bei den Tieren fast immer tödlich und ist unheilbar. Für den Menschen oder für andere Tierarten ist die Krankheit ungefährlich.

Zunächst hatte sie sich in Osteuropa verbreitet. Am 10. September 2020 wurde ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt. ASP-Fälle waren seitdem in Brandenburg (Wild- und Hausschweine) und in Sachsen (Wildschweine) und 2021 auch in Mecklenburg-Vorpommern (Wild- und Hausschweine) aufgetreten.

In Baden-Württemberg wurde sie vor kurzem in einem Betrieb im Landkreis Emmendingen im Breisgau festgestellt. Alle 35 dort im Freien gehaltenen Tiere starben entweder an dem Virus oder wurden getötet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

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1 Kommentar

  1. Die Wildschweine dürfen sich gerne infizieren , denn seit Jahren treiben sie in Wohngebieten ihr Unwesen und zerstören Gärten. Reaktion der zuständigen Jagdbehörden und Jagdpächter: Schulterzucken, da kann man nichts machen und entschädigt werden nur Landwirte . Also her mit der Schweinepest damit die mal aufräumt und die Bestände stark dezimiert.

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