BERLIN. Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch, 13. April, die höchste Rentenerhöhung in Deutschland seit fast 30 Jahren beschlossen.
Demnach steigen im Westendie Renten zum 1. Juli um 5,35 Prozent, im Osten nach einer nur geringen Erhöhung 2021 um 6,12 Prozent. Im vergangenen Jahr gab es eine Nullrunde. Außerdem sieht der Beschluss vor, dass dass etwa drei Millionen Erwerbsminderungsrentner ab 2024 bis zu 7,5 Prozent mehr Geld bekommen. Zudem soll der sogenannte Nachholfaktor wieder in Kraft gesetzt werden, der sich dämpfend auf Rentenerhöhungen auswirkt.
Sozialverbände und Gewerkschaften weisen allerdings auf die hohe Inflation hin. „Die in diesem Jahr vergleichsweise gute Rentenerhöhung wird von den steigenden Preisen komplett aufgefressen“, sagte Anja Piel, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes gegenüber der tagesschau.













Für einen Teil der Rentner dürfte die Rentenerhöhung einen ziemlich bitteren Beigeschmack haben. Sie müssen aufgrund der Erhöhung nämlich zum ersten Mal Steuern auf ihre Bezüge zahlen, weil sie mit dem steuerpflichtigen Teil ihrer Jahresbruttorente nun plötzlich die Freibetragsgrenze überschreiten. Diese liegt für Alleinstehende im Jahr 2022 bei 9.984 Euro und für Verheiratete bei 19.968 Euro.
Dieser Staat beutet also weiterhin gnadenlos Menschen aus, die über Jahrzehnte hinweg brav in die sozialen Systeme reingezahlt haben. Mit der Rentenerhöhung wird einfach die Anzahl des zu schröpfenden „Zahlviehs“ erhöht, damit unsere Regierenden unser Geld in alle Welt verteilen oder verdienstvollen Lichtgestalten wie der Frau Spiegel ein auskömmliches Übergangsgeld finanzieren können.