Aus allen Nachbarländern – steigende Spritpreise heizen Tanktourismus in Luxemburg an

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Foto: dpa

LUXEMBURG. Nach der jüngsten Spritpreisexplosion in Deutschland zieht es zunehmend Autofahrer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland zum Tanken nach Luxemburg. Dort ist das Tanken trotz der auch dort gestiegenen Preise im Schnitt etwa 30 bis 50 Cent pro Liter günstiger.

«Jedes Mal, wenn die Preise absolut gesehen hochgehen, haben wir mehr Kundschaft aus Deutschland in Luxemburg. Das ist auch jetzt wieder der Fall», sagte der Präsident des luxemburgischen Mineralölverbandes GPL, Romain Hoffmann.

Wie viel Prozent mehr Kunden aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz und Saarland derzeit zum Tanken ins Großherzogtum kommen, konnte er nicht beziffern. Tankstellen würden aber nicht überrollt.

Das Tanken in Luxemburg ist vor allem wegen der niedrigeren Mineralölsteuer billiger. Derzeit ziehe es auch vermehrt Grenzgänger aus Belgien und Frankreich zum Tanken über die Grenze, sagte Hoffmann. Oft werde die Fahrt ins Großherzogtum auch als kleiner Ausflug gesehen, bei dem man auch günstig Tabak und Kaffee einkaufen kann.

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