Ohne Fahrschein, aber mit Fahndungsnotierungen im Zug: Algerier muss für 44 Tage in Haft

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Bundespolizei im Zug
Foto: dpa / Symbolbild

KOBLENZ/TRIER. Weil sie einen Zug ohne gültigen Fahrschein nutzten, wurde am Sonntagmorgen ein 36-jähriger Algerier und sein 33-jähriger Begleiter von der Bundespolizei Trier am Hauptbahnhof Koblenz kontrolliert.

Laut Aussage des Zugbegleiters des ICE 27 versteckten sich beide in der Zugtoilette und weigerte sich diese zu verlassen. Erst nach mehrfacher Aufforderung öffneten sie die Tür. Weder einen Fahrschein noch Bargeld führten sie mit sich.

Die Personalienüberprüfung des Algeriers ergab, dass gegen ihn drei Fahndungsnotierungen vorliegen. Wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verurteilte ihn das Amtsgericht Laufen zu einer Geldstrafe von 450 Euro. Zudem lag noch ein anhängiges Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls einhergehend mit einer Zahlungsaufforderung von 450 Euro sowie eine Schengenfahndung Österreichs vor. Da er den haftbefreienden Betrag nicht zahlen konnte, verbringt er die nächsten 44 Tage in der JVA Koblenz.

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