Landesbetrieb ordert 137.500 Tonnen Streusalz: Der Winter kann kommen!

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Ein Mitarbeiter schaufelt Streusalz. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

KOBLENZ. 57 Straßenmeistereien des Landes haben Streumittel eingelagert und Fahrzeuge für den Winterdienst in Rheinland-Pfalz gewartet. Sie sind für den Einsatz bereit.

In Rheinland-Pfalz kann der Winter kommen: Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Koblenz hat 137.500 Tonnen Auftausalz geordert, um für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. Dies wird nach Einschätzung der Behörde genug sein. «Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre dürfte diese Menge zusammen mit den Restkontingenten aus dem letzten Winter und den Lagerbeständen auch einen stärkeren Winter abdecken», teilte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit.

Als Winter definiert der Landesbetrieb mit Sitz in Koblenz den Zeitraum zwischen der ersten Streuung – meist im Oktober oder November – und Ende April. In der Regel beginnt er also deutlich vor dem kalendarischen Winterbeginn am 21. Dezember.

Bei den Straßenmeistereien seien die Lagerhallen und Silos schon zu Beginn des Winters mit etwa 104.000 Tonnen gefüllt, so die Sprecherin. Für einen Normalwinter reiche dies schon aus. «Nachlieferungen erfolgen während des gesamten Winters.» Der LBM setzt nach eigenen Angaben auf den Straßen in Rheinland-Pfalz sowohl Feuchtsalz, eine Mischung aus Streusalz und einer Salzlösung, sowie eine Flüssigstreuung ein.

Nach Angaben des Landesbetriebs sorgen mehrere hundert Beschäftigte in 57 Straßenmeistereien dafür, dass 17.000 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen auch bei Eis und Schnee befahrbar bleiben. Der LBM ist mit 481 Winterdienstfahrzeugen einsatzbereit. Bis Anfang des Jahres war der Landesbetrieb in Rheinland-Pfalz auch für 877 Kilometer Autobahn zuständig. Dann übernahm die Niederlassung West der Autobahn GmbH mit Sitz in Montabaur die Aufgabe.

Auch dort sehen sich die Verantwortlichen gut für den Winter in Rheinland-Pfalz gerüstet, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte. So stünden die Schneepflüge bereit, die Salzlager seien aufgefüllt.

Auch in Städten und Gemeinden laufen die Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit, wie es beispielsweise aus Koblenz heißt. Einem Sprecher zufolge ist auch das Lager der Stadt gut gefüllt. «Wir haben 2200 Tonnen eingelagert.» In einem Durchschnittsjahr würden etwa 2000 Tonnen benötigt.

Kleinere Kommunen wie Landau haben sich ebenfalls vorbereitet. Ein Sprecher teilte mit, die Lager seien gefüllt. Zudem bestünden weitere Lieferverträge. Im Durchschnitt werden dort etwa 147,5 Tonnen Streumittel benötigt: 126 Tonnen Salz und etwa 21,5 Tonnen Sole-Lösung. (dpa)

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