Land unterstützte Naturpark Vulkaneifel mit rund 127.000 Euro

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Auf dem Foto ist die Befreiungsbuche bei Berlingen auf dem Vulkan Alter Voß zu sehen. Foto: Natur- und Geopark Vulkaneifel

KOBLENZ. Sieben Naturparks gibt es in Rheinland-Pfalz. Bei diesen handelt es sich um großräumige Gebiete, die eingerichtet wurden, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes und die Erschließung für Erholungssuchende aufeinander abzustimmen. Zudem soll die Regionalentwicklung durch die Parks gefördert werden.

Der Naturpark Vulkaneifel liegt wie alle anderen Naturparks des Landes im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord. Im vergangenen Jahr wurde dieser mit rund 127.000 Euro unterstützt. Insgesamt flossen in die sieben Naturparks mehr als 800.000 Euro.

„Es ist wichtig, die Naturparks finanziell zu unterstützen, damit die Verantwortlichen dort handlungsfähig bleiben“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord. „Gerade mit Blick auf den Klimawandel und auf künftige Generationen sollten wir unser Möglichstes tun, um die biologische Vielfalt zu sichern und die Natur zu schützen.“ Daher werde das Land die sieben Naturparks im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord im Jahr 2021 sogar mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.

Die finanziellen Mittel des Landes werden Jahr für Jahr genutzt, um die Landschaft in den Parks zu pflegen und zu entwickeln. Hierdurch soll eine naturnahe und naturverträgliche Erholung sichergestellt werden. Ein wichtiges Projekt ist auch die Umweltbildung. „Insbesondere Kindern soll auf diesem Weg der Zugang zur Natur ermöglicht und ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser vermittelt werden“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die die Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen leitet.

Der Naturpark Vulkaneifel besteht seit 2010. Er liegt auf dem Gebiet der Landkreise Vulkaneifel, Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich. Mit einer Fläche von rund 98.000 Hektar ist er der größte Naturpark im Land.  Zudem ist er seit 2015 auch als „UNESCO Global Geopark“ anerkannt.

Weitere Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

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