Erster Lockdown-Tag: Online-Lernplattform für Schüler ausgefallen

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Foto: dpa-Archiv

SAABRÜCKEN. Am ersten Tag des coronabedingten Lockdowns ist im Saarland die Lernplattform für Tausende Schüler und Lehrer zeitweise ausgefallen. Sie sei wegen der vielen Zugriffe wahrscheinlich überlastet gewesen, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Bildungsministeriums in Saarbrücken. Im Laufe des Vormittags sei die Plattform „Online Schule Saarland“ wieder erreichbar gewesen.

Es werde daran gearbeitet, dass sich dieses Problem nicht wiederhole. Auf die Plattform mit Unterrichtsstoff und anderen Lernmaterialien können rund 300 Schulen und andere pädagogische Einrichtungen zugreifen, angemeldet sind rund 70 000 Schüler und 8700 Lehrer.

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5 KOMMENTARE

  1. In Jeder Ecke von Thailand Vietnam oder Timbuktu bekomme ich bessere online Verbindung als in Rheinland Pfalz, Saarland! Das erklärt natürlich warum man die Schulen nicht früher geschlossen hat und so den Infektionen freien Lauf gelassen hat!

    • Es gibt bestimmt Ecken mit schlechter Internetverfügbarkeit. Das heißt aber noch lange nicht, dass es nirgends schnelles Internet gibt.
      Ich bspw. habe hier per zu Hause mindestens 550/50 MBit/s. Per Mobilfunk habe ich 25/5 MBit/s (Diensthandy Vodafone) und 30/5 MBit/s (Privathandy O2). Lahmes Internet sieht irgendwie anders aus.
      Und auf der Arbeit – ländliches Gebiet – haben wir übrigens 300/300 MBit/s zu einem angemessenen Preis.
      Im Übrigen hat der Umstand, dass die Plattform zusammenbricht ziemlich genau nichts mit der Bandbreite bei den Schülern zu Hause zu tun sondern mit zu wenig Rechenleistung beim Host. Die lässt sich aber vermutlich mit vertretbarem Aufwand nach oben skalieren.

        • @sei kein Horst: An Leuten wie Ihnen , die einfach die Realität nicht sehen wollen oder bei diesen versagerunternehmen beschäftigt sind liegt es , dass Deutschland in Sachen Digitalisierung nicht vorankommt!

          • Ich glaube, es liegt eher an Leuten, die nicht wissen, dass der Ausfall einer Plattform nichts mit der Bandbreite beim Endkunden zu tun hat, sondern mit begrenzten Serverkapazitäten.

            Aber da haben wir wieder den atmenden und keifenden Beweis für den Dunning-Kruger-Effekt.

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