Cyberkriminalität: Polizei in Rheinland-Pfalz stellt IT-Kriminalisten ein

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BÜCHENBEUREN/MAINZ. Zur Bekämpfung der Kriminalität in der digitalen Welt stellt die Polizei in Rheinland-Pfalz im Oktober nächsten Jahres bis zu 20 sogenannte IT-Kriminalisten und -Kriminalistinnen ein.

Die Werbung und Personalrekrutierung beginne bereits Ende 2020, teilte die Hochschule der Polizei am Mittwoch in Büchenbeuren mit. «Wir intensivieren also nochmals unsere Maßnahmen bei der Bekämpfung dieses dynamischen Deliktfeldes», sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) laut Mitteilung. Die studierten Informatiker durchlaufen eine einjährige, bezahlte Qualifikation, bevor sie als Kriminalbeamte in den Polizeipräsidien Koblenz, Mainz, Westpfalz, Rheinpfalz und Trier oder dem Landeskriminalamt beginnen.

Sie sollen nicht nur Daten analysieren, sondern als Ermittler Fälle der Cyberkriminalität selbst bearbeiten. «Die zukünftigen IT-Kriminalistinnen und IT-Kriminalisten sind neben den bereits etablierten IT-Forensikern sowie den IT-Analysten ein weiterer wichtiger Personalbaustein bei der Umsetzung der «Bekämpfungsstrategie Cyberkriminalität»», sagte Lewentz. Voraussetzung sind außer einem abgeschlossenen Informatik-Studium mindestens eineinhalb Jahre Berufserfahrung. Bewerbungen sind bis Ende April ausschließlich online möglich (https://bewerbung.polizei.rlp.de/kriminalisten/).

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