++ IHK-Trier: Maskenpflicht in Trierer Innenstadt sollte SOFORT aufgehoben werden ++

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Foto: Polizei Trier

TRIER. Trotz des erfolgreichen Eilantrages einer Trierer Juristin, hält die Stadt Trier an der Maskenpflicht in der Innenstadt fest. In einem Statement äußert sich nun auch Dr. Jan Glockauer, IHK-Hauptgeschäftsführer, und spricht sich für die sofortige Aufhebung dieser aus.

Das Statement im Wortlaut:

„Die Maskenpflicht in der Trier Innenstadt sollte aus Sicht der IHK Trier mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden. Dafür gibt es – neben der nachvollziehbaren Entscheidung des Verwaltungsgerichts Trier – weitere sachliche Gründe: Aus epidemiologischer Sicht ist das Infektionsrisiko an der freien Luft als vergleichsweise gering einzuschätzen. Frequenzmessungen in der Trier Innenstadt haben zudem ergeben, dass sich das Besucheraufkommen am ersten Samstag gegenüber dem Vorjahresmonat halbiert hat.

Foto: dpa-Archiv

Wir wissen von einer Vielzahl von mittelbar vom Lockdown betroffenen Einzelhändlern, dass die generelle Maskenpflicht ein zusätzliches Hemmnis für Kunden darstellt, die Innenstadt aufzusuchen. Die Attraktivität der Innenstadt leidet bereits sehr unter der Schließung u.a. der Gastronomie, des Theaters, der Kinos und der Fitnessstudios. Das trifft vor allem auch den Einzelhandel mit voller Härte. Wir hoffen daher sehr, dass die Stadtverwaltung daher entsprechend rasch reagiert und nicht erst die Entscheidung des OVG Rheinland-Pfalz abwartet. Dann ist der November nämlich fast vorbei.“

8 KOMMENTARE

  1. Die Maske ist nicht nur draussen ein Hemmnis, sondern auch in den Geschäften. Es ist genau Platz, dass man, wenn die Zahl der Kunden begrenzt wird, auch ohne Maske in Ruhe in den Geschäften bummeln und kaufen kann. Mit Maske wird lediglich, wenn überhaupt, gezielt eingekauft.10qm pro anwesende Person sollte zunächst genug Platz bedeuten auch ohne diesen MNS einkaufen zu können. Für die ganz besorgten einen (Maskenplicht) Sonntag anbieten.

    • ja puh! zum Glück haben wir unseren Internet-Virologen Wolli! der erklärt dem RKI jetzt mal, wo der Fisch seine Locken hat!

      was studieren diese Volldeppen auch jahrelang, wenn zwei Stunden Internet-Studium an der Youtube University vollkommen ausreichen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden?

      • Ja, ich lese hier gerade gute Lösungsvorschläge um Gesundheit und Wirtschaft in Balance zu bringen. Kluger Kopf, der Herr Vollhorst.

  2. Man kann Herrn Glockauer nur zustimmen. Es ist unverhältnismäßig, im Freien einen MNS zu verlangen. An normalen Tagen ist es locker möglich, in der Innenstadt die notwendigen Abstände einzuhalten. Und die Menschen tun das bereits aus Selbstschutz.
    Von der jetzigen Regelung sind vor allem die Geschäfte betroffen. Ihnen bleiben die Kunden weg und im Unterschied zur Gastronomie bekommen sie keine Entschädigung. Dass die Stadt gegen das Urteil vorgeht, ist deshalb hoch gefährlich für unsere Innenstadt!

  3. Vorgestern mal wieder in der Innenstadt gewesen, Zeit 22 Uhr.
    Habe keine Maske aufgesetzt. Kein Mensch unterwegs. Dann kam mir eine einzelne Passantin entgegen, die mit ca 4 m Abstand mit Maske an mir vorbeidriftete.
    total sinnlos das Ganze, jedem normalen Menschen müsste das klarsein.

      • Deutsch sein heisst eine Sache um ihrer selbst willen tun, Sinnhaftigkeit ist da zweitrangig, besonders beim Herrn Leibe, denn die Kosten für die gerichtliche Auseinandersetzung zahlt ja der Steuerzahler.

  4. die IHK hat tolle Vorschläge als Hilfe für Coronageschädigte Betriebe;
    1. Man kann bei der IHK einen Vordruck zur Beantragung von Hilfsgeldern herunterladen.
    Dafür braucht man die IHK und ihren Kammerzwang nicht. 4000 Berufs-u. Fachverbände, alle auf freiwilliger Mitgliedschaft funktionierend, sind da wesentlich schnellen und hilfsbereiter.
    2. Die IHK wirbt für verkaufsoffene Sonntage, IHK Personal hat Freitagmittags Feierabend. Ich fordere von diesem Personal aus Solidarität mit dem Verkaufspersonal auch am Wochenende Samstags/ Sonntags zu arbeiten und zwar auch im Stehen.. Ein Trick der IHK um zusätzliche Umsätze zu generieren damit die IHK Einnahmeverluste nicht zu hoch ausfallen. Schließlich muss man in den nächsten 10 Jahren die Heizung mit 40 Pumpen austauschen und das Dachgebälk ist vom Käfer befallen und einsturzgefährdet. Deshalb hat sich Herr Dr. Jan Glockauer noch einen Zusatzjob besorgt.
    Weg mit der weltweit einzigartigen deutschen Zwangsverkammerung.

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