Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz können Neuinfektionen noch nachverfolgen

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Symbolbild; Bild: dpa/Carsten Koall

MAINZ. Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz können die Neuinfektionen nach Einschätzung des Leiters der Task Force zur Bekämpfung der Corona-Pandemie noch nachverfolgen. «Wir kriegen das in der Regel noch hin», sagte Detlef Placzek am Donnerstag in Mainz.

«Wir sehen das aber auch mit Sorge.» Der Geschäftsführende Direktor des Landkreistages, Burkhard Müller (SPD), sagte: «Ich habe bisher noch keine Rückmeldung von den Gesundheitsämtern, dass wir die Kontaktverfolgung nicht mehr hinbekommen.»

Als Gründe nannte Müller «das in Rheinland-Pfalz erfundene und inzwischen bundesweit verbreitete Warnstufen-Modell» sowie die Arbeit der regionalen Task Forces, die vor Ort die Ursachen identifizieren und passgenaue Antworten zur Eindämmung der Infektionen suchen. «Wir können die Ausbrüche gut identifizieren», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Allerdings verbreiteten sich die Infektionen inzwischen sehr schnell etwa in der Familie und bei der Arbeit. Sie appellierte daher eindringlich an die Bürger, «Familienfeiern und Partys einstellen», weil diese der Hauptgrund für den Anstieg der Infektionen seien.

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