FRANKENTHAL. Weil er einen Mann zunächst mit einem Hammer und dann mit einem Messer verletzt haben soll, steht ein 23-jähriger Angeklagter seit Donnerstag im pfälzischen Frankenthal vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor.
Der Beschuldigte soll demnach dem Opfer im November 2019 in Frankenthal zunächst zweimal mit einem Hammer gegen den Kopf geschlagen haben, wodurch der Mann Platzwunden erlitt.
Als der Verletzte die Polizei alarmieren wollte, habe der Beschuldigte zweimal mit einem Messer in Tötungsabsicht in Richtung Hals gestochen. Der Mann starb später. Der Angeklagte schweigt den Behörden zufolge zu den Vorwürfen.
Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass der Mann das Opfer getötet habe, um die vorangegangene Körperverletzung zu verdecken, teilte das Landgericht mit. Zum Prozessauftakt am Donnerstag wurden einem Justizsprecher zufolge lediglich Angaben zur Person gemacht.
Am zweiten Verhandlungstag, der für diesen Montag angesetzt ist, soll dann die Anklage verlesen werden. Am 8. Mai beginnt die Beweisaufnahme. Bis Mitte August sind insgesamt 19 Termine geplant.


















