KOBERN-GONDORF/LEHMEN. Zwei Frachtschiffe sind am Dienstag bei einem frontalen Zusammenstoß auf der Mosel leckgeschlagen. Beide seien inzwischen bei Lehmen (Kreis Mayen-Koblenz) fest gesichert und erhielten «Pumphilfe» von der Feuerwehr, teilte die Wasserschutzpolizei in Koblenz mit.
Ursache des Unfalls sei vermutlich «ein Fehler im menschlichen Bereich», sagte der Sprecher.
Ein mit gut 1000 Tonnen Weizen beladenes Frachtschiff war aus der Schleuse Lehmen gefahren, als es mit dem Kohle-Schubverband zusammenstieß, der den Unfall wohl auslöste. Verletzt wurde niemand. Zunächst setzten die Schiffsführer ihre Fahrt fort, bis sie Wassereintritt feststellten. Der Weizen-Frachter sei schwer beschädigt und sei bei Koblenz-Lay mit dem vorderen Teil des Schiffes notgedrungen in die Uferböschung auf Land gefahren, «weil er sonst zu sinken drohte», sagte der Sprecher.
Die Sicherung der Schiffe werde die Nacht über bis Mittwoch andauern, teilte die Feuerwehr mit. Die Wasserschutzpolizei ging davon aus, dass der Weizen-Frachter wohl entladen werden muss. Die Schifffahrt auf der Mosel war am Nachmittag zeitweise gesperrt, hat dann aber wieder einen eingeschränkten Fahrbetrieb aufgenommen.
















Gut das keinen Personen etwas passiert ist !
Aber die Stelle wo der Weizen – Frachter liegt ist bestimmt gut für die Fische angefüttert worden!!!
ALSO LOS ANGELFISCHER UND PETRI HEIL
Guido Eberhardt (Fischereiaufseher Trier)