Unfalltod auf der Autobahn – Prozess in Wittlich gegen 3 Beteiligte beginnt

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Bildquelle: Polizei Presseportal

WITTLICH. Im Januar letzten Jahres kam bei Wittlich auf der A1 bei einem schweren Verkehrs-Unfall ein Mann ums Leben. Vor dem Wittlicher Amtsgericht stehen deshalb heute gleich drei Unfallbeteiligte vor Gericht.

Bei dem Unfalldrama am 12. Januar 2015 kam es damals zu einer schrecklichen Kettenreaktion von Unfällen und Folgeunfällen, in dessen Verlauf auch ein 51-Jähriger Mann ums Leben kam. Weitere sieben Unfallbeteiligte wurden damals verletzt.

Auslöser des Unfalls war laut Anklage ein 20-Jähriger Pkw-Fahrer, der nach einem Fahrfehler die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in die Mittelleitplanke knallte. Dieser soll anschließend die Unfallstelle nicht vorschriftsmäßig abgesichert haben, worauf sich weitere Unfälle ereigneten.

Es folgte ein weiterer Autofahrer, der den Unfall beobachtet hatte, und der etwa 20 Meter hinter der Unfallstelle auf der Überholspur anhielt um zu helfen. Durch das Anhalten auf der Überholspur wurde die Autobahn nun zusätzlich blockiert und der nächste Auffahrunfall geschah anschließend wie eine Kettenreaktion.

Das spätere Todesopfer kollidierte mit dem Wagen auf der Überholspur, stieg aus seinem Auto aus und wurde schließlich von einem weiteren Auto erfasst und tödlich verletzt. Der Fahrer dieses Autos soll zu schnell gefahren sein.

Die Staatsanwaltschaft wirft nun den drei Unfallbeteiligten allesamt eine Mitschuld am Tod des 51-Jährigen vor. Angeklagt sind sie wegen fahrlässiger Tötung. Im Falle einer Verurteilung droht den Angeklagten eine Geld- oder sogar eine Gefängnisstrafe.

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