Anton versenkt Nöttingen – Dritter Heimsieg in Folge

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Das Logo vom SV Eintracht Trier 05 e.V. vor dem Hintergrund eines Sportplatzes.
SV Eintracht Trier 05 e.V.

TRIER. Eintracht Trier und das heimische Moselstadion – derzeit eine echte Liebesgeschichte. Nach den jüngsten Heimerfolgen gegen Astoria Walldorf (4:0) und den FK Pirmasens (3:0) hatte auch der FC Nöttingen keine Chance einen Punkt aus der ältesten Stadt Deutschlands zu entführen. Die Corrochano-Elf siegte am Ende hochverdient mit 3:0 und blieb damit auch zum dritten Mal in Folge ohne Gegentreffer. In der Tabelle hat sich der SVE damit Luft verschafft.

Bereits zum dritten Mal in Serie schickte Eintracht-Coach Oscar Corrochano dieselbe Startelf auf Punktejagd in der Regionalliga Südwest. Auch der nach seiner Rotsperre zurückgekehrte Robin Garnier musste deshalb zunächst auf der Bank Platz nehmen. Während beim SVE bis auf die langzeitverletzten Holger Lemke, Michael Dingels und Simon Maurer alle Akteure mit an Bord waren, reiste der zuletzt auswärts heftig geprügelte Gast aus Nöttingen mit lediglich 14 Feldspielern im Kader an die Mosel. Auch wenn beide Teams in der Tabelle vor dem Spiel lediglich zwei Zähler trennten, gingen die blau-schwarz-weißen Gastgeber als klarer Favorit in das Duell mit dem Tabellenletzten. Und genau diesen Status sollte Eintracht Trier früh untermauern. Keine zehn Minuten waren gespielt, als Muhamed Alawie nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte plötzlich frei vor Nöttingen-Keeper Robin Kraski auftauchte. Der Top-Torjäger des SVE hatte in dieser Szene aber die berühmten Sekunden zu viel Zeit und scheiterte am gut reagierenden Kraski (7.). Nur eine Minute später zeigte dann Christoph Anton, wie man es besser macht. Über die linke Seite zog der Edeltechniker in den Strafraum und vollendete seine starke Aktion mit einem tollen Flachschuss ins rechte Eck des Nöttinger Gehäuses (8.). „Von Anfang an wollten wir die Schlagzahl hochhalten“, berichtete SVE-Trainer Oscar Corrochano nach Spielende.

Das Führungstor brachte den heimischen Moselstädtern den nötigen Auftrieb, das Spiel auch in der Folge zu dominieren. Nur selten gelang dem FC Nöttingen von Trainer Dubravko Kolinger im ersten Durchgang ein Entlastungsangriff. Folgerichtig schraubten die Gastgeber aus der ältesten Stadt Deutschlands das Ergebnis bereits in der 26. Minute auf 2:0 hoch. Nach einem Ballverlust von Timo Brenner schnappte sich erneut Christoph Anton das Leder, zog in den Sechzehner und vollendete eiskalt rechts unten – eine Kopie des Führungstreffers und der Doppelpack für Toni! Ein einziges Mal wurde es für den SVE in Durchgang eins noch eng. Einen strammen Schuss von der Strafraumgrenze fischte Eintracht-Torhüter Chris Keilmann kurz vor dem Pausentee aber klasse aus dem rechten Eck (45.). Zuvor hatte Tobias Henneböle auf der Gegenseite nach einer Gladrow-Ecke per Kopf die Chance zum 3:0, Nöttingens Simon Frank hatte aber etwas dagegen und köpfte das Leder seinerseits von der Torlinie.

Auch im zweiten Durchgang war die Corrochano-Elf die klar bessere Mannschaft, erspielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten. Nach einem tollen Spielzug über Christoph Anton und Kevin Heinz stand Muhamed Alawie im Zentrum völlig blank und hatte keine Mühe, aus fünf Metern zum 3:0 zu vollenden. Es war bereits das neunte Saisontor des Angreifers (52.). Beinahe hätte Alawie sein Torekonto sogar noch weiter aufgestockt. Erst hatte Nöttingens Schlussmann Robin Kraski aber bei seinem Lobversuch noch die Hände am Ball (63.), dann fischte er auch noch einen Kopfball des aktiven Stürmers aus dem Winkel (67.). Der SVE nahm gegen Ende merklich Tempo aus der Partie – in Gefahr geriet der 3:0-Erfolg dadurch nicht mehr. „Mit dem 3:0 konnten wir das Spiel früh entscheiden und mit Blick auf das Pokalspiel damit Kräfte sparen. Für die Tabelle war dieser Sieg enorm wichtig“, lobte Corrochano. Bei den verletzungsbedingten Auswechslungen von Muhamed Alawie und Kevin Heinz konnte er noch keine Prognose abgeben: „Beide haben einen Schlag abbekommen. Die Auswechslung war eine Vorsichtsmaßnahme.“

Bereits am kommenden Mittwoch (19.10.) bestreitet Eintracht Trier sein nächstes Pflichtspiel. Im Bitburger-Rheinlandpokal geht es gegen TuS Mayen um den Einzug ins Viertelfinale. Anstoß in Mayen ist um 19.00 Uhr.

Statistik:

Tore: 1:0 Anton (8.), 2:0 Anton (26.), 3:0 Alawie (52.)
Eintracht Trier: Keilmann – Riedel, Schneider, Henneböle, Heinz (81. Blum) – Telch – Gladrow, Dittrich, Lienhard (73. Garnier), Anton – Alawie (78. Szimayer)
FC Nöttingen: Kraski – Bitzer, Brenner, Fuchs (46. Walter), Frank – Bräuning, Schenker – Gür (73. Schönthaler), Neziraj (55. Schneider), Bellanave – Maggio
Schiedsrichter: Philipp Lehmann
Zuschauer: 1664

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