Alarm, Einsatz, Entwarnung: Falscher Amok-Alarm versetzt Schule in Aufruhr

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Foto: dpa / Symbolbild

St. Ingbert / Saarbrücken. Ein ausgelöster Amok-Alarm hat am Mittwochmorgen am Berufsbildungszentrum (BBZ) St. Ingbert für einen umfangreichen Polizeieinsatz gesorgt. Wie die Polizei des Saarlandes mitteilt, handelte es sich nach Abschluss der ersten Ermittlungen um eine böswillige Falschalarmierung. Für Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine reale Gefahr.

Großaufgebot der Polizei rückt an

Gegen 9.20 Uhr ging der Alarm am BBZ ein. In der Folge rückten starke Polizeikräfte an und sicherten den gesamten Schulkomplex. Die Einsatzkräfte führten umfangreiche Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen durch, um mögliche Gefahren auszuschließen.

Nach Abschluss der Maßnahmen konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Hinweise auf eine tatsächliche Bedrohung oder eine akute Gefahrensituation ergaben sich nicht.

Ermittler gehen von gezielter Falschauslösung aus

Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass der Amok-Alarm vorsätzlich und missbräuchlich ausgelöst wurde. Die Polizei spricht ausdrücklich von einer bewussten Falschalarmierung.

Die Ermittlungen zur Identität des Verursachers dauern an. Zu möglichen Hintergründen machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

Polizei mahnt zur Verantwortung

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Auslösen von Amok- oder Notfallalarmen kein Kavaliersdelikt ist. Solche Taten binden erhebliche Einsatzkräfte, können zu Panik führen und im Ernstfall echte Notlagen verzögern.

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