TRIER. Der Petrispark auf dem Petrisberg ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für Familien und Kinder. Doch viele der Spielplätze stammen noch aus der Zeit der Landesgartenschau 2004 – und sind inzwischen deutlich in die Jahre gekommen. Der Trierer Stadtrat hat einem Konzept zugestimmt, das die zukünftige Sicherung und Weiterentwicklung der Spielplätze regeln soll. Klar ist aber: Nicht alle Anlagen können erhalten oder ersetzt werden.
Nicht alles ist finanzierbar
Ziel des Konzepts ist es, alle Spielplatz-Standorte im Petrispark langfristig bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Schon seit längerem ist jedoch bekannt, dass dies nur eingeschränkt möglich ist. Grund dafür sind die begrenzten finanziellen Mittel der Stadt Trier.
Bereits vor rund drei Jahren hatten das Jugendamt und StadtRaum Trier, die für Spielplätze zuständigen Stellen der Stadtverwaltung, eine weitreichende Entscheidung getroffen: Der marode Spielturm im unteren Bereich des Petrisparks nahe des Lottoforums wurde ersatzlos zurückgebaut.
Warum Spielgeräte ersatzlos verschwinden
Ein Ersatz des Spielturms hätte erneut ein architektonisches Sonderbauwerk bedeutet. Solche individuellen Konstruktionen seien laut Jugendamt jedoch besonders wartungsintensiv und teuer. Ersatzteile müssten im Schadensfall maßangefertigt werden – ein erheblicher Mehraufwand gegenüber handelsüblichen Spielgeräten.
„Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit Sonderbauwerken und der begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Stadt muss auf solche Konstruktionen verzichtet werden“, heißt es in einer Stellungnahme des Jugendamts. Der ersatzlose Rückbau sei vertretbar, da im Petrispark weiterhin ein vielfältiges und attraktives Spielangebot bestehe.
Auch Seilparcours musste weichen
Ähnlich verhielt es sich mit dem benachbarten Seilparcours, der aufgrund seines schlechten Zustands aus Sicherheitsgründen Ende des vergangenen Jahres kurzfristig abgebaut werden musste. Auch hier war eine weitere Nutzung nicht mehr möglich.
Gleichzeitig wird investiert
Ganz still steht der Ausbau jedoch nicht: In den vergangenen Jahren gab es bereits Investitionen in die Erneuerung einzelner Spielgeräte, unter anderem oberhalb des Wasserspielplatzes, wo hölzerne Spielanlagen bereits modernisiert wurden.
Darüber hinaus existiert eine Projektliste mit weiteren Vorhaben, deren zeitliche Umsetzung allerdings noch offen ist. Geplant sind unter anderem:
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Rückbau und Ersatz des Kombinationsspielgeräts am Waldspielplatz
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Erneuerung der Skate-Anlage, für die zunächst ein Gutachten zur Betonsanierung erstellt wird
Prioritäten müssen flexibel bleiben
Die Stadt betont, dass die Prioritäten regelmäßig überprüft und angepasst werden müssen. Unerwartete Schäden, zusätzlicher Steuerungsaufwand bei externen Firmen oder erhöhter Wartungsbedarf können die Planung verändern.
Dabei geht es nicht nur um Neubauten oder Rückbau, sondern auch um die laufende Wartung, Sicherheitsprüfungen und die technische Begutachtung der Anlagen.
Budget entscheidet jedes Jahr neu
Wie viel Geld tatsächlich für die Spielplätze im Petrispark zur Verfügung steht, entscheidet der Stadtrat jährlich im Rahmen der Bedarfsplanung. Die Mittel müssen im Haushalt des Jugendamts eingeplant und von den städtischen Gremien genehmigt werden.
Fazit: Weniger Sonderbauten, mehr Sicherheit
Der Petrispark bleibt ein wichtiger Spiel- und Freizeitort für Familien. Künftig setzt die Stadt jedoch stärker auf wirtschaftlich tragfähige, wartungsarme Lösungen statt auf aufwendige Sonderkonstruktionen. Was bleibt, soll sicher, nutzbar und langfristig finanzierbar sein.



















Man hört immer nur, Rückbau,Abbau, überprüfen.
Nur ist leider kein Geld mehr für die Anlagen im Haushalt übrig, aber ein Projekt für fast hundert Millionen,das geht!😤😤
echt cool gemacht was sich der stadtvorstand da erlaubt überall wird der Rotstift angesetzt aber soll man erwarten von dem Verein — Hauptsache die Probe Bühne und dem der ganzen Theater Geschichte von der swt und dem möchte gern König vom petrisberg wird versucht alles auf verschleiern zusetzen da stinkt es mehr als auf dem Misthaufen in Eifel Bei dem Bauernhof
eine Frechheit das ganze – Ersatzlos – da hätte mit Sicherheit auch was normales, sinnvolles gebaut werden können.
Aber die Spielplätze in vielen Teilen der Stadt sind eine Zumutung – scheinbar arbeiten dort im Amt auch viele ohne Kinder, wenn man sieht was für „Spielmöglichkeiten“ oft gebaut werden.
Aber wir müssen ja ein 100Mio€ Theater und eine Tufa mit 17Mio€ statt 7 finanzieren.
Dieser OB gehört abgeschafft
Irgendwo muss die Kohle ja eingespart werden für die Blattvergoldung des Theaters und die Klavier Häppchen für die Würdenträger bei den Empfängen. Und nicht vergessen, die Parkgebühren zu erhöhen, die NGOs brauchen auch Geld.