Aktuell: Trier Innenstadt – Das planen Investoren mit dem Kaufhof in der Fleischstraße!

0
Rendering des geplanten Umbaus der ehemaligen Galeria Kaufhof in Trier mit moderner Glasfassade, begrünten Balkonen, Gewerbe im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Etagen bei Abendstimmung.
So soll der neue Kaufhof Trier aussehen: Die historische Warenhaus-Immobilie wird zu einem modernen Stadtquartier mit begrünten Fassaden, Wohnraum, Gesundheitszentrum und Gewerbe – ein architektonisches Signal für die Innenstadt. (Visualisierung: © Maas & Partner / ReDevelop)// Hinweis: Bei den vorgestellten Planungen handelt es sich um den aktuellen Arbeitsstand; insbesondere die gezeigten Außenansichten sind frühe Entwürfe und noch nicht final beschlossen.

TRIER.  Lange war es Symbol für den Leerstand in der Innenstadt – jetzt bekommt das ehemalige Galeria-Kaufhof-Gebäude in der Fleischstraße eine neue Zukunft: Wohnen, Gesundheit, Gemeinschaft und eine mutige architektonische Neuinterpretation sollen das über 50 Jahre alte Kaufhaus wieder in ein lebendiges Stück Innenstadt verwandeln.

Wohnen über der City – Gewerbe und Gesundheit im Zentrum

Die neuen Eigentümer – die Projektpartner ReDevelop, MAAS & PARTNER und MRE – präsentierten am Dienstag ein erstes Nutzungskonzept. Es sieht eine gemischte Nutzung vor:

  • Gewerbe im Erdgeschoss,

  • ein Gesundheitszentrum in den unteren Etagen,

  • und naturnahes Wohnen in den oberen Stockwerken.

Ziel sei es, so die Investoren, die Innenstadt mit einem „lebendigen Nutzungsmix“ aufzuwerten und gleichzeitig bezahlbaren, urbanen Wohnraum zu schaffen. Eine grüne Dachterrasse und gemeinschaftlich genutzte Flächen sollen das Konzept ergänzen.

Architektur mit Signalwirkung: Eingeschnittene Fassade als Markenzeichen

Ein zentrales Element der Planung ist die Umgestaltung der wuchtigen Bestandsfassade: Statt Sanierung nach altem Muster setzen die Architekten auf einen visuellen und funktionalen Einschnitt – mit großzügigen Öffnungen, begrünten Loggien, Balkonen und Dachflächen. Mehr News aus Trier

„Wir öffnen das Gebäude zur Stadt und schaffen echte Aufenthaltsqualität – innen wie außen“, so das Architekturbüro MAAS & PARTNER.

Die Gestaltung schafft mehr Licht, Durchlässigkeit und ein modernes Stadtbild, das sich bewusst von der vorherigen Warenhaus-Architektur absetzt.

Nachhaltigkeit & Tempo

Das Projekt soll auch ökologisch Maßstäbe setzen: Die Umnutzung orientiert sich an KfW-40-Standards, Leed-Platin-Zertifizierung ist angestrebt. Eine serielle Vorfertigung von Fassaden- und Badmodulen soll die Bauzeit deutlich verkürzen. Der Zugang zu Fördermitteln sei eingeplant.

📅 Zeitplan

  • Baubeginn: voraussichtlich 2026 – bis dorthin Zwischennutzung

  • Ziel: Fertigstellung bis 2028

Hinweis: Bei den vorgestellten Planungen handelt es sich um den aktuellen Arbeitsstand; insbesondere die gezeigten Außenansichten sind frühe Entwürfe und noch nicht final beschlossen.

Weitere Informationen: 

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.