LUXEMBURG/STADT – Am heutigen Dienstagnachmittag ereignete sich in Luxemburg-Limpertsberg ein schwerwiegendes Gewaltverbrechen. Gegen 14.20 Uhr griffen Unbekannte zwei Frauen mit einer Stichwaffe an.
Trotz sofortiger medizinischer Hilfe verstarb eine der Frauen aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen. Das zweite Opfer wurde mit lebensgefährlichen Wunden in eine Klinik eingeliefert. Der Vorfall löste umgehend einen massiven Polizeieinsatz im gesamten Stadtgebiet aus.
Fluchtversuch endet mit Festnahme bei Bridel
Der mutmaßliche Täter entzog sich zunächst der Festnahme durch die Flucht in einem PKW. Während seiner Fahrt durch Limpertsberg kollidierte er mit einem anderen Fahrzeug, setzte die Flucht jedoch fort. Im Rahmen einer großangelegten Fahndung gelang es den Polizeikräften schließlich, den Verdächtigen zwischen Bridel und dem Freiheitsbaum zu lokalisieren und zu stellen. Um die Beteiligung weiterer Personen auszuschließen, wurden die Suchmaßnahmen im Umkreis vorerst aufrechterhalten.
Kriminalpolizei übernimmt komplexe Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei mit der Untersuchung des Tathergangs betraut. Experten sichern derzeit Spuren am Tatort sowie am Fluchtfahrzeug des Verdächtigen. Bisher gibt es keine gesicherten Informationen zu einem möglichen Motiv oder der Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Vernehmung von Zeugen und die Auswertung technischer Beweismittel.















