REMAGEN/TRIER – Die Bundespolizei Trier ermittelt derzeit in einem Fall von schwerem Diebstahl, der sich am 24. Januar 2026 ereignete. Gegen 20:20 Uhr drangen Unbekannte in das Unterwerk der Deutschen Bahn Energie in Remagen ein.
Bemerkenswert ist dabei die zeitliche Nähe zum vorangegangenen Vorfall am 14. Januar. Die Täter agierten gezielt und nutzten offensichtlich eine Sicherheitslücke auf dem Gelände aus.
Umfangreiches Diebesgut erfordert Logistik
Die Beute umfasst zwei massive Rollen Kupferkabel. Das Gesamtgewicht wird auf 900 bis 1.000 Kilogramm geschätzt. Der finanzielle Schaden beläuft sich nach ersten Angaben auf etwa 20.000 Euro. Aufgrund der Masse des Metalls geht die Kriminalpolizei davon aus, dass mehrere Personen beteiligt waren. Für den Abtransport muss zwingend ein größeres Kraftfahrzeug zum Einsatz gekommen sein.
Bundespolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe
Die Ermittler hoffen nun auf Beobachtungen aus der Nachbarschaft oder von Passanten. Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugbewegungen oder Personen im Bereich des Unterwerks sind für die Aufklärung von großer Bedeutung. Sachdienliche Informationen nimmt die Bundespolizei Trier jederzeit entgegen. Die Ermittlungen zum Tathergang und zur Identität der Täter dauern unterdessen an.
















