LUXEMBURG/STADT – In der Nacht zum 21. Januar 2026 führten Beamte der Luxemburger Polizei eine gezielte Kontrolle im Bahnhofsviertel durch. In der Rue du Fort Neipperg fiel den Polizisten ein Mann auf, der aufgrund seines Verhaltens unter Verdacht geriet, mit illegalen Substanzen zu handeln.
Anstatt sich der Kontrolle zu unterziehen, flüchtete die Person unmittelbar in Richtung des Hauptbahnhofs. Die Beamten konnten den Mann jedoch nach kurzer Verfolgung einholen und fixieren.
Scanneruntersuchung bestätigt Verdacht auf Drogentransport
Während der anschließenden Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte mehrere Drogenplomben sicher. Den Polizisten fielen zudem untypische Schluckbewegungen des Mannes auf, was auf ein Verschlucken von Beweismitteln hindeutete. Eine daraufhin angeordnete medizinische Scanneruntersuchung lieferte ein positives Ergebnis. Der Fund im Inneren des Körpers erhärtete den Verdacht des gewerbsmäßigen Drogenhandels erheblich.
Justizielle Aufarbeitung und Haftprüfung
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Nach einer Nacht im Gewahrsam erfolgte am Morgen des 21. Januars die Vorführung vor den zuständigen Untersuchungsrichter. Dieser hat nun über die Fortdauer der Untersuchungshaft zu entscheiden. Der Einsatz verdeutlicht die anhaltenden Bemühungen der Sicherheitskräfte zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im städtischen Raum.
















