Saarland hilft bei Anwerbung von ausländischen Pflegekräften

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Foto: dpa / Symbolbild

SAARBRÜCKEN – Das saarländische Gesundheitsministerium fördert erstmals die Anwerbung ausländischer Pflegepersonen für Einrichtungen der Langzeitpflege und ambulanter Dienste.

Die Förderung soll maximal 50 Prozent der Kosten bis zu 6.000 Euro pro Anwerbung betragen, teilte das Ministerium mit. Damit werde dem akuten Personalmangel in der Pflege entgegengewirkt.

Während etliche Kliniken im Saarland bereits internationale Pflegepersonen angeworben hätten, sei der Prozess für Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste teuer und kompliziert. «Kleinere, oft inhabergeführte ambulante Dienste, aber auch kleinere Pflegeeinrichtungen können die zu erwartenden 10.000 bis 15.000 Euro in der Regel nicht finanzieren», hieß es.

Hinzu komme, dass für sie die Suche nach Pflegepersonen im Ausland grundsätzlich schwierig sei. Vor diesem Hintergrund sei nun die Förderrichtlinie über die Gewährung von Zuschüssen des Saarlandes zur Förderung der Anwerbung internationaler Pflegepersonen entwickelt worden.

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2 Kommentare

  1. Hört sich zwar nicht schlecht an,aber ein Armutszeugnis,dass im eigenen Land immer weniger Interesse gezeigt wird, aber ich kann die Leute verstehen. Habe selbst in dem Bereich ca.20 Jahre gearbeitet, man könnte Bücher schreiben.

  2. Und dann will die SPD immer noch an ihrem bescheuerten Zwangspflegesystem für Pflegekräfte festhalten. Einziger Sinn und Zweck, Pöstchen für Parteifreunde zu schaffen, so nach dem schlechten Vorbild der weltweit einzigartigen deutschen Zwangsverkammerungen IHK/ HWK . Die meisten dieser Kammern kommen nicht mehr mit ihren Zwangseinnahmen aus, die Kammerfürsten leben gerne auf großem Fuße und so sind sie gezwungen absichtlich falsch ausgestellte Gebührenbescheide an ihre Zwangsmitglieder zu verschicken. So läufts inzwischen auch schon bei der Pflegekammer in NRW und im Mutterland der Zwangskammern Rheinland Pfalz.. Die Pflegekammer ist eine Beleidigung für unsere Pflegekräfte…

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