Brüderkrankenhaus: Wechsel an der Spitze der Trierer Neurochirurgie

0
Der neue Chefarzt der Abteilung für Neurochirurgie im Brüderkrankenhaus Trier, Professor Dr. med. Alexander Grote. Foto: BBT-Gruppe, Region Trie

TRIER – Professor Dr. med. Alexander Grote ist neuer Chefarzt der Abteilung für Neurochirurgie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.

Der bisherige Geschäftsführende Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) trat jetzt die Nachfolge von Professor Dr. med. Martin Bettag an, der ein Vierteljahrhundert lang als Chefarzt an der Spitze der Trierer Neurochirurgie stand.

Aus Bad Godesberg stammend studierte Professor Dr. med. Alexander Grote an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Medizin und erlangte 2007 seine Approbation. Nach Forschungsaufenthalten in den USA und Frankreich sowie einer mehrjährigen klinischen und lehrenden Tätigkeit am Universitätsklinikum Bonn wechselte Professor Grote ans Evangelische Klinikum Bethel in Bielefeld, wo er bis 2022 als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie wirkte.

Im Herbst 2022 übernahm der heute 47-Jährige die Leitung des Epilepsiechirurgie-Programms der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Marburg. Im Sommer 2024 wurde ihm zusätzlich die Koordination des Neuroonkologischen Zentrums übertragen; darüber hinaus trug er als Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie des UKGM umfassende klinische und organisatorische Verantwortung.

Professor Grotes klinische Schwerpunkte liegen in der onkologischen und vaskulären Neurochirurgie sowie in der Wirbelsäulenchirurgie. In diesen Bereichen verfügt der neue Chefarzt über eine langjährige, breit gefächerte und sehr umfangreiche operative Erfahrung. Die Behandlung von Hirntumoren, neurovaskulären Krankheitsbildern und degenerativen wie komplexen Erkrankungen der Wirbelsäule gehört seit vielen Jahren zu seinem klinischen Alltag; entsprechende fachliche Qualifikationen und Zertifizierungen unterstreichen diese Expertise.

„Wir freuen uns, mit Herrn Professor Grote einen exzellenten Neurochirurgen für das Brüderkrankenhaus gewonnen zu haben, der aus seinen bisherigen Tätigkeiten umfassende klinische, operative sowie administrative Kenntnisse und Erfahrungen mitbringt, um unsere schon jetzt sehr gut aufgestellte Abteilung mit ihrem ausgezeichneten Team erfolgreich in die Zukunft zu führen“, erklärt Christian Weiskopf, Geschäftsführer der BBT-Gruppe, Region Trier.

Markus Leineweber, Direktor Unternehmenskultur und Sprecher des Direktoriums des Brüderkrankenhauses ergänzt, dass mit Professor Grote jemand gefunden worden sei, „der mit seiner Persönlichkeit zur Kultur unseres Hauses passt.“ Zugleich danken Weiskopf und Leineweber Professor Bettag für dessen großen Verdienste als langjähriger Chefarzt der Trierer Neurochirurgie. Die offizielle Begrüßung des neuen und die Verabschiedung des alten Chefarztes werde man – wie es im Brüderkrankenhaus Tradition ist – in angemessener Weise in einem Festakt begehen und würdigen.

Professor Grote erklärt: „Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier steht für eine überregionale neurochirurgische Versorgung, wobei das Versorgungsspektrum auf universitärem Niveau liegt. Mein Ziel ist es, moderne Behandlungsmethoden mit einer individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Patientinnen und Patienten abgestimmten Behandlung zu verbinden.“

Ein besonderes Anliegen sei ihm zudem die Aus- und Weiterbildung sowie die studentische Lehre im Rahmen des Trierer Medizincampus als Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Neurochirurgie in der Region. Der neue Chefarzt weiter: „In der Trierer Neurochirurgie arbeitet ein hochmotiviertes Team ausgewiesener Spezialistinnen und Spezialisten mit modernster technischer Ausstattung. Die sehr offene, freundliche und warmherzige Atmosphäre sowie der große Teamgeist haben mich vom ersten Tag an beeindruckt.“

Vorheriger ArtikelWanderbaustelle in Trier Nord: Wechsel in den dritten Bauabschnitt
Nächster ArtikelEifelkreis: Graupapagei „Philipp“ vermisst – Polizei bittet um Hinweise

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.