LAUDERT/RHEINBÖLLEN – Am späten Freitagnachmittag ereignete sich auf der A61 in Fahrtrichtung Süden ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Laudert und Rheinböllen übersah ein 19-jähriger Fahrzeugführer ein Stauende.
Er prallte mit hoher Geschwindigkeit auf einen wartenden Wagen und schob diesen auf ein weiteres Fahrzeug auf.
Rettungskräfte im Großeinsatz: Acht Personen verletzt
Die Bilanz des Unfalls ist schwerwiegend. Insgesamt acht Personen erlitten Verletzungen und mussten in Krankenhäuser transportiert werden. Besonders kritisch war der Zustand eines vierjährigen Kindes, bei dem zunächst Lebensgefahr vermutet wurde.
Später gab die Rettungsleitstelle glücklicherweise Entwarnung. Die Richtungsfahrbahn blieb für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt.
Sicherstellung der Fahrzeuge und Ursachenforschung
Aufgrund des extremen Schadensbildes hat die Staatsanwaltschaft in Absprache mit der Polizei einen Sachverständigen beauftragt. Es besteht der Verdacht, dass der Verursacher ohne Bremsvorgang kollidierte. Alle beteiligten PKW wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. Der Verkehr konnte während des Einsatzes nur einspurig über den Standstreifen fließen.
















