Weniger Geflüchtete aus der Ukraine kommen ins Saarland — Syrer derzeit größte Gruppe

30 Menschen wurden im November aus dem Saarland abgeschoben, während 50 Geflüchtete freiwillig ausreisten – teils mit Hilfe eines Förderprogramms für die Rückkehr.

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In der Landesaufnahmestelle in Lebach waren Ende November rund 780 Menschen untergebracht. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archiv

SAARBRÜCKEN. Die Zahl der Schutzsuchenden aus der Ukraine ist im Saarland wieder etwas zurückgegangen. Im November seien 165 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen worden, teilte das Innenministerium in Saarbrücken mit. Im September waren noch 226 Ukrainer registriert worden.

Zudem seien im November 95 Asylbewerberinnen und Asylbewerber aus verschiedenen Herkunftsländern aufgenommen worden. Die meisten der Geflüchteten stammten den Angaben zufolge aus Syrien.

30 Menschen wurden im November aus dem Saarland abgeschoben, hieß es vom Innenministerium. Zusätzlich hätten 50 Geflüchtete das Saarland freiwillig verlassen – teils mit Unterstützung eines Förderprogramms für die Rückkehr in ihr Heimatland. Die Landesaufnahmestelle in Lebach ist indes etwas voller geworden. Ende November seien dort 780 Menschen untergebracht gewesen – rund 80 mehr als noch im September. (Quelle: dpa)

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