Westenergie Klimaschutzpreis 2025: 16 Projekte im Landkreis Trier-Saarburg ausgezeichnet

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Die Preisträgerinnen und Preisträger des Westenergie Klimaschutzpreises freuen sich über ihre Auszeichnungen. (Foto: Esther Jansen)

TRIER-SAARBURG. Zum 30. Mal hat Westenergie gemeinsam mit den Partnerkommunen im Landkreis Trier-Saarburg den Westenergie Klimaschutzpreis verliehen. Im Winzerkeller in Fell wurden in diesem Jahr 16 Projekte aus sechs Verbandsgemeinden ausgezeichnet – für ihr lokales Engagement im Klima- und Umweltschutz.

130 Ehrenamtliche, 16 Preisträger: Klimaengagement im Landkreis bleibt stark

Seit 1995 wurden bundesweit mehr als 9.000 Projekte für den Westenergie Klimaschutzpreis eingereicht – ein Zeichen dafür, dass Klimaschutz kontinuierliche Arbeit ist. Auch in diesem Jahr beteiligten sich im Landkreis Trier-Saarburg wieder über 130 Ehrenamtliche aus 16 Kommunen. Die prämierten Projekte wurden am 27. November 2025 im Winzerkeller in Fell vorgestellt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld von 500 Euro.
Drei weitere Initiativen wurden mit einem Trostpreis bedacht.

Vielfalt der Projekte: Von Müllvermeidung bis Artenschutz

Die eingereichten Projekte decken ein breites Spektrum lokaler Nachhaltigkeitsarbeit ab. Dazu zählen unter anderem:

  • Aktionen zur Vermeidung von Plastikmüll,

  • Klima-Workshops in Kindertagesstätten,

  • Artenschutz-Initiativen wie der Bau von Igelunterschlüpfen,

  • lokale Umweltbildungsformate für Kinder und Erwachsene.

Die Auswahl zeigt, wie breit das Bewusstsein für Klima- und Umweltthemen im Landkreis verankert ist. „Die Vielfalt der Projekte unterstreicht, wie engagiert die Menschen in unserer Region sind“, sagte Kreisbeigeordnete Iris Molter-Abel.

Juryentscheidung: Projekte müssen der ganzen Kommune zugutekommen

Über die Vergabe entscheidet jährlich eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen und Westenergie. Bewertet werden:

  • Nutzen für die Kommune,

  • Nachhaltigkeit,

  • Umsetzbarkeit,

  • Engagement der Beteiligten.

Wichtigster Punkt: Die Projekte sollen allen Einwohnerinnen und Einwohnern einer Kommune zugutekommen. „Klimaschutz beginnt vor Ort. Die Ausgezeichneten leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit“, sagte Westenergie-Regionalmanager Marco Felten.

Preisverleihung mit kommunaler Beteiligung

Die Preise übergaben:

  • Iris Molter-Abel, Kreisbeigeordnete

  • Guido Wacht, Bürgermeister VG Konz

  • Peter Kretz, erster Beigeordneter VG Hermeskeil

  • Sebastian Krewer, Beigeordneter VG Schweich

  • Dieter Müller, erster Beigeordneter VG Trier-Land

  • Michael Reuter, Klimaschutzmanager VG Ruwer

  • Marco Felten und Christian Nathem von Westenergie

30 Jahre Klimaschutzpreis: Lokale Ideen sichtbar machen

Seit drei Jahrzehnten macht der Klimaschutzpreis von Westenergie vorbildliche Projekte aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz öffentlich sichtbar.

„Regionaler Klimaschutz lebt von Zusammenarbeit. Deshalb verleihen wir den Preis gemeinsam mit den Kommunen“, erklärte Kommunalmanager Christian Nathem.

Die Auszeichnung soll:

  • zum Mitmachen motivieren,

  • lokale Initiativen sichtbar machen,

  • neue Ideen anstoßen.

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