KIRN. In der Nacht zum Dienstag (18. November 2025) kam es in Kirn (Rheinland-Pfalz) zu einem ungewöhnlichen Einsatz, der für Bahnverkehr und Einsatzkräfte schnell brenzlig werden konnte. Gegen 00:20 Uhr erreichte die Bundespolizei die Meldung, dass sich ein Auto am Bahnübergang festgefahren habe – direkt im Gleisbereich.
Als die Streife am Einsatzort eintraf, bestätigte sich die Meldung: Ein Pkw stand mitten zwischen den Schienen, vollständig fahrunfähig und blockierend. In solchen Situationen zählt jede Minute, da herannahende Züge im Dunkeln kaum reagieren können.
Fahrerin hatte sich in der Dunkelheit verfahren
Die verantwortliche 66-jährige Fahrerin zeigte sich gegenüber den Polizisten sichtlich aufgelöst. Sie erklärte, dass sie die Straßenführung im Dunkeln falsch eingeschätzt habe und dadurch versehentlich auf die Gleise geraten sei. Hinweise auf Alkohol oder andere Beeinflussungen gab es nicht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,0 Promille.
Der Wagen ließ sich nicht mehr starten, da offenbar die Batterie vollständig entladen war. Für die Beamten stand schnell fest, dass sie den Pkw aus eigener Kraft bewegen müssen, bevor ein Zug den Abschnitt erreicht.
Polizei schiebt Auto per Hand aus dem Gleis
Weil das Auto fahrunfähig war, entschieden die Einsatzkräfte pragmatisch: Sie schoben den Pkw per Hand aus dem Gleisbett und anschließend in eine nahegelegene Parklücke. Erst nachdem der Gleisbereich vollständig geräumt war, konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Glücklicherweise entstand kein Schaden an den Bahnanlagen, und niemand wurde verletzt. Die Bahnstrecke musste nicht dauerhaft gesperrt werden.



















Als dringende Konsequenz, sollte es in
Erwägung gezogen werden, dieses
Huhn auf seinen Geisteszustand
zu untersuchen….