TRIER/MAINZ – Im Auftrag des Landes förderte die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Jahr 2024 vor allem im Bereich der Wirtschafts- und sozialen Wohnraumförderung private und gewerbliche Kunden in der Stadt Trier mit insgesamt rund 91,7 Millionen Euro.
Davon entfielen auf die Wirtschaftsförderung über 11,2 Millionen Euro. Die ISB hat die Förderprogramme des Landes zur sozialen Wohnraumförderung mit Mitteln des Bundes und des Landes umgesetzt und 273 Wohneinheiten mit rund 76,9 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen der Wiederaufbauhilfe für von der Flut betroffene Privatpersonen und Unternehmen hat die Förderbank in im Landkreis Zusagen in Höhe von rund 3,6 Millionen Euro ausgesprochen.
Oberbürgermeister Leibe zeigte sich dankbar für die Fördermittel des Landes in den Projekten in der Stadt Trier. „Die Mittel der ISB sind von zentraler Bedeutung, um unseren Partnern aus der Wohnungswirtschaft und privaten Investoren finanzielle Sicherheit beim Realisieren ihrer Projekte zu geben. So können diese insbesondere bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen schaffen. Beispielhaft zu nennen ist auch die schnelle Hilfe nach der Flut in Ehrang. Das Engagement der ISB stärkt unsere Stadt sozial wie wirtschaftlich und sichert eine zukunftsfähige Entwicklung der Trierer Quartiere.“
Landesweit lag das Neugeschäftsvolumen der Förderbank mit 1,9 Milliarden Euro auf dem Niveau der Vorjahre. „Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro fällt die Bilanz positiv aus. Insbesondere in der Wohnraumförderung haben wir mit fast 2.500 geförderten Wohneinheiten ein sehr gutes Ergebnis im langjährigen Vergleich erreicht. In der Wirtschaftsförderung wurden 2024 insgesamt 2.940 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 287 Millionen Euro bewilligt“, so Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Die ISB habe damit zur Sicherung von 17.300 bestehenden und zur Schaffung von 1.100 neuen Arbeitsplätzen in Rheinland-Pfalz beigetragen.














