„Plastic Planet“: Junge Bachpaten experimentieren am Konzer Bach

0
Die Projektgruppe am Konzer Bach mit dem Beigeordneten Guido Wacht und dem Projektleiter, Jürgen Kopp. Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Konz

KONZ. Wie stark ist der Konzer Bach mit Kunststoff verschmutzt? Und was kann man mit diesem Plastik machen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Projektes „Plastic Planet“ des Gymnasiums Konz, das aktuell in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Konz stattfindet.

Die Schule übernahm vor einigen Jahren eine Bachpatenschaft für den Konzer Bach, d.h. im Rahmen von Projekten schauen Schülerinnen und Schüler am Gewässer nach dem Rechten und lernen dort Wichtiges über die Ökologie von Bächen.

Am Donnerstag untersuchten sie den Verschmutzungsgrad durch Mikroplastik – in Zusammenarbeit mit der Plastikrecyclingwerkstatt der Uni Trier. Größerer Plastikmüll wurde aus dem Gewässer rausgefischt.

Der Hauptamtliche Beigeordnete der VG Konz, Guido Wacht, besuchte die jungen Forscher vor Ort. Er betonte, wie wichtig solche Projekte für das Verständnis von Ökologie und Nachhaltigkeit sind und bedankte sich bei der betreuenden Lehrkraft, Jürgen Kopp, für sein Engagement. Bei der weiteren Renaturierung des Gewässers in den nächsten Bauabschnitten sollen für die Bachpaten auch mehr Möglichkeiten zur Erforschung des Gewässers geschaffen werden.

Zum Abschluss des aktuellen Projektes lernen die elf Schülerinnen und Schüler am Freitag, wie der am Konzer Bach gesammelte Plastikmüll wiederverwertet werden kann und sie bekommen Einblicke in den Prozess: Reinigen, Schreddern und Spritzgießen. Aus Kunststoffabfällen werden z.B. Lineale oder Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Steine, die mit nach Hause genommen werden können.

Weitere Kooperationspartner des Projektes sind der Rotary Club Saarburg und Trier sowie das Angela-Merici-Gymnasium Trier.

 

Vorheriger ArtikelNach Explosion im Haus: Mann bei Gebäudebrand schwer verletzt
Nächster ArtikelErmittler finden bei Drogenrazzia auch Nazi-Gegenstände

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.