Klimaschutzprogramm KIPKI: Ministerin Eder (Grüne) fordert Kommunen zum Mitmachen auf

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Katrin Eder blickt im Naturschutzgebiet Laubenheimer Ried bei Mainz durch ein Fernglas. Foto: Peter Zschunke/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die Kommunen im Land zur Teilnahme am Klimaschutzprogramm KIPKI aufgerufen. «Wir dürfen keine Zeit verlieren, um die Erderhitzung zu stoppen», betonte Klimaschutzministerin Katrin Eder (Grüne) zum Antragstart des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) am Montag in Mainz.

Alle Kommunen könnten sofort mit ihren Klimaschutzmaßnahmen loslegen. «Sobald die Orte mit der Umsetzung anfangen, fließt das Geld.»

Alle Kommunen, die einen Antrag stellten, erhielten gemessen an der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner einen Pauschalbetrag, erklärte die Ministerin. Insgesamt könnten 180 Millionen Euro direkt vom Land an die Kommunen fließen. So werde etwa die energetische Sanierung von Rathäusern, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Kita-Dach oder die Förderung von E-Lastenrädern möglich. Aus insgesamt über 60 Maßnahmen könnten die Kommunen auswählen.

Da kein Eigenanteil für die Förderung nötig sei, könnten alle Kommunen in Rheinland-Pfalz bei dem Programm mitmachen, betonte auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Das Programm ist ein insgesamt 250 Millionen Euro schweres Investitionspaket: Dabei fließen 180 Millionen Euro direkt an die Kommunen. Weitere 60 Millionen Euro gehen in einen vom Wirtschaftsministerium gesteuerten Wettbewerb, der sich neben Kommunen auch an Unternehmen richtet. Der Wettbewerb soll in Kürze starten. Die restlichen zehn Millionen Euro seien für Organisations- und Beratungskosten vorgesehen. (Quelle: dpa)

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