Nach grausigem Fund bei Temmels: Polizei kann Leichenteile noch nicht zuordnen

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Absperrband der Polizei. Foto: Bodo Marks/Archiv

TEMMELS/TRIER. Eine Woche nach dem Fund von Leichenteilen bei Temmels (Kreis Trier-Saarburg) ist noch unklar, zu welcher Person sie gehören.

«Wir warten auf DNA-Ergebnisse aus der rechtsmedizinischen Untersuchung», sagte ein Sprecher der Polizei in Trier am Dienstag. Man hoffe, dass man die Ergebnisse «zeitnah» bekomme. Ermittelt werde in alle Richtungen.

Im Raum stehe unter anderem der Verdacht, dass die sterblichen Überreste zu einer Frauenleiche gehörten, die am 19. September im französischen Mont-Saint-Martin nahe der luxemburgischen Grenze gefunden worden war.

«Das ist eine Richtung, in die ermittelt wird», sagte der Sprecher. Es sei aber noch zu früh, «Zusammenhänge herzustellen oder auszuschließen». Bei der getöteten Frau handelte es sich um eine 40-Jährige aus dem luxemburgischen Diekirch.

Eine Identifizierung werde erst möglich sein, wenn die DNA-Ergebnisse vorlägen, sagte der Sprecher. «Der Fall Luxemburg-Frankreich ist ein Ansatz, aber wir haben Datenbanken zu vermissten und unbekannten Toten, mit denen die Ergebnisse dann abgeglichen werden.»

Die Leichenteile waren am 1. November in einem Gebüsch abseits eines Parkplatzes in der Nähe der Gemeinde Temmels gefunden worden. Ein Zeuge hatte den Fund gemacht und die Polizei alarmiert.

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