Frau nach Morddrohungen mit Messer verletzt – Täter schneidet sich selbst in den Hals

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Messerattacke Blaulicht
Foto: dpa-Archiv

BERCHEM/LUXEMBURG. Wie die Police Grand Ducale mitteilt, kam es gestern Nachmittag auf dem Bahnhofs-Parkplatz von Berchem zu einer Messer-Attacke mit einer schwerverletzten Frau.

Auf dem Weg zum Bahnhof wurde die Passantin von einem ihr unbekannten Mann, der ihr gegenüber Morddrohungen äußerte, mit einem Messer angegriffen. Beim Versuch sich zu wehren erlitt die Frau zwei Schnittwunden an der Hand.

Anschließend wurde die Betroffene vom Angreifer zu Boden gestoßen, setzte sich aber weiterhin zur Wehr und verhinderte somit womöglich Schlimmeres. Schließlich ließ der Angreifer von der Frau ab und kündigte beim Weggehen an, sich umbringen zu wollen. Sein Opfer musste wegen den Verletzungen an der Hand ins Krankhaus eingeliefert und operiert werden. 

Ein wenig später konnte eine Polizeistreife den flüchtigen Mann mit einem Messer in der Hand in der rue Oscar Romeo antreffen. Der Aufforderung der Beamten, das Messer abzulegen, kam der Mann nicht nach, sondern fügte er sich eine Schnittwunde am Hals zu. Die Beamten führten sogleich erste Versorgungsmaßnahmen aus.

Während der Hilfeleistung versuchte der Mann nach einem zweiten, versteckten Messer zu greifen, was aber von den Polizeibeamten unterbunden werden konnte. Beide Messer wurden vorerst sichergestellt und beschlagnahmt.

Noch vor Ort wurde der Verletzte von einer Notärztin erstversorgt, bevor er ins Krankenhaus transportiert wurde. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme des Mannes an.

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