NÜRBURG. Zehntausende Autobegeisterte aus der Tuning-Szene waren am Karfreitag rund um den Nürburgring in der Eifel unterwegs. Die Polizei zählte deutlich mehr Besucherinnen und Besucher als in den beiden Pandemie-Jahren zuvor.
«Das ist natürlich auch dem guten Wetter und den wegfallenden Corona-Maßnahmen geschuldet», erklärte ein Sprecher der Polizei in Mayen am Freitag. Die ersten Parkplätze seien bereits in den frühen Morgenstunden gefüllt gewesen. Einige seien schon am Vortag aus ganz Deutschland zu dem in der Autoszene als «Carfriday» bekannten Event angereist.
Die Polizei war am Freitag rund um den Nürburgring mit verstärkten Kontrollen im Einsatz, um Lärmbelästigung und illegale Autorennen zu unterbinden. Bis auf mehrere Staus und vereinzelte Auffahrunfälle blieb die Verkehrssituation weitgehend unproblematisch. «Die Maßnahmen greifen», sagte der Polizeisprecher. Bei Geschwindigkeitsmessungen auf den Zufahrtsstraßen zum Nürburgring erwischten die Beamten laut des Sprechers einen Autofahrer mit 140 Stundenkilometern in der 70er-Zone und zogen ihn aus dem Verkehr.
Auch die Beamten der Polizei in Koblenz und Trier führten an Karfreitag verstärkte Kontrollen durch und hatten bis zum Nachmittag keine besonderen Verstöße zu melden. Insbesondere konzentrierte man sich bei den Verkehrskontrollen auf laute und schnelle Fahrzeuge aus der Tuning-Szene, «typische Carfriday-Autos», wie ein Sprecher der Polizei in Koblenz erklärte.















