Valentinstag: Frauen wollen keine roten Rosen

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Klassiker: Rote Rosen: Zum Valentinstag Foto. dpa/Symbolbild

NEUWIED. Floristen rechnen auch in diesem Jahr zum Valentinstag wegen der Corona-Pandemie mit einer erheblichen Nachfrage nach gelieferten Blumengrüßen. Das werde sicherlich stärker genutzt, sagte die Präsidentin vom Landesverband des Fachverbands Deutscher Floristen, Andrea Reiprich, in Neuwied der Deutschen Presse-Agentur. Vorbestellungen seien dabei nicht unbedingt notwendig, auch am «Tag der Verliebten» selbst könnten noch einzelne Blumen oder Sträuße geordert und geliefert werden. «Aber je früher man bestellt, desto einfacher ist es für alle.»

Nach Angaben des Fachverbands Deutscher Floristen sind in diesem Jahr farbenfrohe oder pastellige Frühlingssträuße besonders gefragt. Farblich spiele die Farbe Pink in allen Variationen eine wichtige Rolle, heißt es auf der Homepage des Verbands. «Männer wollen nach wie vor rote Rosen haben», sagte Reiprich. «Das wollen die Frauen aber oft gar nicht.»

Die Preise für Blumen seien in diesem Jahr gestiegen. «Wenn die Gärtner mehr für Heizkosten in den Gewächshäusern zahlen müssen, werden auch die Blumen teurer», so Reiprich. Lieferengpässe seien ihr nicht bekannt. Rote Rosen kosteten zwischen 1,50 und 8 Euro, je nach Qualität und Länge. Häufig stammten die günstigeren Rosen beispielsweise aus Äthiopien oder Kenia. Reiprich riet dazu, im jeweiligen Blumenladen nachzufragen, wo die Gewächse angebaut würden. Für kleinere Sträuße müssten Kunden mit 10 bis 15 Euro rechnen, für größere sind es 30 Euro oder auch mehr. (dpa)

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