Starke Schlangenlinien auf der Bundesstraße: Autofahrer mit 1,8 Promille gestoppt

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Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

NALBACH. Am gestrigen Samstagabend, 27.11., wurde die Polizeiinspektion Saarlouis gegen 21.50 Uhr darüber in Kenntnis gesetzt, dass im Bereich von Nalbach ein Peugeot Partner mit Saarlouiser Kreiskennzeichen mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben soll. Dies teilt die Polizeiinspektion Saarlouis mit.

Demnach fuhr der Fahrzeugführer, ohne auf die Vorfahrt eines 31-jährigen Bevorrechtigten zu achten, in den Kreisverkehr Hubertusstraße/L143 ein, sodass der Bevorrechtigte sein Fahrzeug stark abbremsen musste, um eine Kollision zu verhindern. Im Anschluss ist der Peugeot in starken Schlangenlinien über die B269 zwischen Nalbach und Saarwellingen geführt worden, wobei das Fahrzeug mehrfach auf die Gegenfahrbahn kam, sodass mehrere Fahrzeugführer ausweichen mussten.

Der deutlich alkoholisierte Fahrzeugführer konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,81 Promille.

Neben dem Verlust seines Führerscheines und der Durchführung einer Blutentnahme muss der 48-jährige Fahrzeugführer nunmehr mit einer entsprechenden Strafanzeige rechnen. Die Polizeiinspektion Saarlouis bittet die weiteren geschädigten Fahrzeugführer um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 06831-9010.

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2 Kommentare

  1. Zu dem betrunkenen Fahrer. Mit dem In den Kreisverkehr fahren. Es ist schon seit langem so, daß beim Ausfahren nicht oder selten der Blinker benutzt wird, dadurch wird dann bei einer Lücke einfach in den Kreisel gefahren. Ich selbst habe nicht nur einmal eine starke Bremsung hinlegen müssen. Es wird in D. nach dem Motto in den Kreisel gefahren “ Wechselweise einer nach dem Anderen „. Da ist unsere Polizei nie zu sehen, obwohl der das bekannt sein müsste. Aber wenn die Blinkmuffel ein Polizeiauto sehen, dann blinken die auch. Geradeausfahren können alle. Viele aber schon beim Blinken überfordert.Ohne zu Blinken abbiegen oder aus dem Kreisel fahren, könnte von mir aus 50€ kosten. Dann hätte die Polizei zur Zeit schnell ihr Weihnachtsgeld zusammen.

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