++ Update: Phosphoraustritt aus alter Weltkriegsgranate in Altlay ++

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Die Vernebelungsgranate aus dem Wald bei Altlay (Kreis Cochem-Zell). Foto: Polizei

ALTLAY/ZELL. Nach dem Austritt von Phosphor aus einer alten Weltkriegsgranate ist ein Waldstück bei Altlay weiträumig abgesperrt worden.

Experten des Kampfmittelräumdienstes transportierten die Vernebelungsgranate am  Mittwochnachmittag ab, teilte die Polizei in Trier mit. Mehrere Polizisten und Feuerwehrleute hätten sich nach ihrem Einsatz vor Ort vorsorglich zur Beobachtung in ärztliche Behandlung begeben.

„Die Einsatzkräfte zeigen derzeit keine Symptome. Fachärzte haben zur vorsorglichen Untersuchung und Beobachtung im Krankenhaus geraten“, sagte der Sprecher der Polizei. Die Polizei bittet darum, den Einsatzort weiträumig zu meiden.

Am Mittag hatte ein Zeuge gemeldet, er habe einen Knall im Wald zwischen Engersmühle und Altlay (Kreis Cochem-Zell) gehört. Gleich darauf sei Rauch aufgestiegen.

Nach den bisherigen Ermittlungen war am Mittwochmittag, 24. März, Phosphor freigesetzt worden, der sich in einem so genannten Vernebelungskörper befunden hatte. Derartige Geschosse wurden im 2. Weltkrieg verwendet. Der etwa 25 cm lange Vernebelungskörper wurde mittlerweile vom Kampfmittelräumdienst geborgen und abtransportiert. Nach Auskunft der Fachleute bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

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