++ Corona-Lage Trier und Landkreis: Inzidenzen schwanken um die 50 – Geimpfte Patientin mit Thrombose ++

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Coronatest
Coronatest. Foto: dpa-Archiv

TRIER. Am heutigen Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 32 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 12 aus dem Landkreis und 20 aus der Stadt Trier.

Geimpfte Patientin mit Thrombose in stationärer Behandlung

Bei einer Patientin aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes ist nach einer Corona-Schutzimpfung mit AstraZeneca eine Thrombose (Blutgerinnseln) festgestellt worden. Dies hat die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin heute mitgeteilt. Zurzeit wird geprüft, ob die Impfung in einem ursächlichen Zusammenhang mit der Thrombose stehe.

Inzidenzen schwanken in Kreis und Stadt um den Wert von 50

Insgesamt wurden bisher 254 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 239 Mal die „britische“ Viren-Mutation B.1.1.7. und 12 Mal die „südafrikanische“ Virus-Mutation B.1.351. Weitere 3 Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheits-ministeriums in der Stadt Trier bei 52,9 sowie im Landkreis bei 48,9 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern. (Durch Nachmeldungen können die Inzidenzwerte des Landes geringfügig von den Werten auf der Grundlage der Zahlen des Gesundheitsamtes abweichen.)

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 366 – 11 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 247 im Landkreis und 108 in der Stadt Trier. 11 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt werden aktuell stationär in fünf Krankenhäusern versorgt.

Zunahme von Infektionen im familiären Umfeld

Auffällig sind in den letzten Tagen Häufungen von Infektionen im familiären Umfeld, die wahrscheinlich mit der leichteren Übertragbarkeit der neuen Virusvarianten in Zusammenhang stehen. Aktuell wurden zudem in drei Kindestagesstätten im Landkreis und der Stadt Trier Infektionen bei Kindern nachgewiesen und entsprechende Nachverfolgungs- und Quarantänemaßnahmen veranlasst.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I. Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

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