Polizei stoppt Mann mit Messer: Beamten schießen

Ein Mann sorgt im Zentrum von Ludwigshafen für Schrecken - er ist mit einem Messer unterwegs. Der Polizeieinsatz geht glimpflich aus: Die Beamten schießen auf ihn, er wird verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar.

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Foto: Arne Dedert / dpa-Archiv

LUDWIGSHAFEN (dpa/lrs). Mitten in Ludwigshafen hat ein aggressiver Mann mit Messer für einen größeren Polizeieinsatz mit Schusswaffe gesorgt.

Der 43-Jährige habe laut Zeugen in einer Bank am zentralen Rathausplatz mit dem Messer hantiert und auf die Polizei gewartet, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Die Einsatzkräfte seien hinzugekommen und hätten den Ludwigshafener aufgefordert, die Waffe wegzulegen. Weil der Mann nach Darstellung der Polizei aber aggressiv blieb, setzten die Beamten eine Schusswaffe ein. Der 43-Jährige sei am Bein verletzt worden.

Der Rathausplatz, der direkt am Bahnhof liegt und von zahlreichen Einkaufsläden umgeben ist, wurde zunächst komplett gesperrt. Die Polizei hatte auf dem Mitteilungsdienst Twitter dazu aufgerufen, die Umgebung zu meiden und die Rettungskräfte nicht zu behindern. Dann meldete sie eine Festnahme und den Einsatz der Schusswaffe.

Kurz darauf gab das Polizeipräsidium Rheinpfalz via Twitter Entwarnung: «Wir haben die Situation unter Kontrolle. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.»

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