Mann fällt in eiskalte Nahe: Taucher und Sonarboot im Einsatz — Suche wieder aufgenommen

Die Suche nach dem Mann, der bei Reinigungsarbeiten in die Nahe fiel, läuft wieder. Doch die Überlebenschancen gelten als gering.

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Taucher suchen nach dem Vermissten. Foto: -/Kreisverwaltung Bad Kreuznach Brand- und Katastrophenschutz – Rettungsdienst/dpa

BAD SOBERNHEIM. Die Suche nach dem Mann, der am Donnerstag in die Nahe gefallen ist, ist am Freitagmorgen wieder aufgenommen worden. Das teilte die Kriminalpolizei Bad Kreuznach mit, die inzwischen die Einsatzleitung übernommen hat.

Zuvor war die Suche nach dem Vermissten am Donnerstagabend nach mehreren Stunden ohne Ergebnis eingestellt worden (lokalo.de berichtete). Derzeit ist eine Spezialeinheit der Polizei mit einem Sonarboot auf der Nahe im Einsatz. Solche Boote werden häufig bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt, da sie mit Hilfe von Sonartechnik Objekte unter der Wasseroberfläche orten können. Zusätzlich sind weiterhin Taucher im Einsatz. Die Kriminalpolizei spricht von einer großen Zahl an beteiligten Einsatzkräften.

Suche am Abend vorerst eingestellt

Bereits am Donnerstag waren mehr als 100 Rettungskräfte vor Ort. Neben Tauchern kamen auch Strömungsretter und Drohnen zum Einsatz. Im Laufe des Nachmittags übergab der Katastrophenschutz die Suche an die Polizei, teilte ein Sprecher mit. Nach mehreren Stunden ergebnisloser Suche wurden die Überlebenschancen angesichts der kalten Witterung und des eisigen Wassers als gering eingeschätzt.

Zunächst war am Donnerstagabend noch unklar, ob die Suche nach dem 63-Jährigen am Freitag fortgesetzt wird. Der Mann war laut Polizei in die Nahe gestürzt, weil er Treibholz aus einem Wehr holen wollte und dabei ausgerutscht war. Ein Kollege hatte daraufhin am Vormittag den Notruf abgesetzt. (Quelle: dpa)

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